Mittwoch, 31. Dezember 2014

2014 - the year in review

2014 – the year in Review 
Wie viele andere Blogger habe ich mir gedacht, dass ich zum Jahresende eine Liste meiner gelesenen Bücher zusammenstelle. Da ich mir immer vermerke wann ich was zuende gelesen habe, ist das keine allzu schwere Aufgabe.
(Dieser Blog startete erst im Oktober 2014, trotzdem werde ich meine zuvor gelesenen Bücher auch auflisten.)

 
Januar
1.     Silber (Das erste Buch der Träume) – Kerstin Gier
2.     Der Übergang – Justin Cronin
3.     Endlich! – Ildikò von Kürthy
4.     Ashes (Tödliche Schatten) – Ilsa J. Bick
5.     Arkadien erwacht – Kai Meyer

 
Februar
6.     Arkadien brennt – Kai Meyer
7.     Arkadien fällt – Kai Meyer
8.     Im Zwielicht (Tagebuch eines Vampirs) – Lisa J. Smith
9.     Rubinrot – Kerstin Gier
10.  Gezeichnet – P.C. Cast

 
März
11.  Der Nachtzirkus – Erin Morgenstern
12.  Bei Dämmerung (Tagebuch eines Vampirs) – Lisa J. Smith
13.  Saphirblau – Kerstin Gier
14.  Smaragdgrün – Kerstin Gier
15.  Selection – Kiera Cass
16.  Selection (Die Elite) – Kiera Cass
17.  Bridget Jones (Verrückt nach Ihm) – Helen Fielding

 
April
18.  Göttlich verdammt – Josephine Angelini
19.  Göttlich verloren – Josephine Angelini

 
Mai
20.  Ashes (Ruhelose Seelen) – Ilsa J. Bick

 
Juni
21.  Die Nacht der Wölfin – Kelley Armstrong
22.  Die Rückkehr der Wölfin – Kelley Armstrong
23.  Das Blut der Wölfin – Kelley Armstrong
24.  Dir verfallen – J. Kenner

 
Juli
25.  Rubinrot – Kerstin Gier
26.  Saphirblau – Kerstin Gier
27.  Smaragdgrün – Kerstin Gier

 
August
28.  Dämonen Hunger – Timothy Carter
29.  Die Beschenkte – Kristin Cashore
30.  Die Bestimmung – Veronika Roth
31.  Die Flammende – Kristin Cashore

 
September
-

 
Oktober
32.  Grischa (Lodernde Schwingen) – Leigh Bardugo
33.  Die Bestimmung (Tödliche Wahrheit) – Veronica Roth

 
November
34.  Die Bestimmung (Letzte Entscheidung) – Veronica Roth
35.  Die Königliche – Kristin Cashore

 
Dezember
36.  City of Ashes – Cassandra Clare
37.  Gone Girl (Das perfekte Opfer) – Gillian Flynn
38.  Schmitz‘ Mama – Ralf Schmitz
39.  Die Auserwählten im Labyrinth – James Dashner
40.  Die Flucht (Cassia & Ky) – Ally Condie

 

 

Dienstag, 30. Dezember 2014

[Rezension] Die Flucht - Ally Condie

Die Flucht Cassia & Ky – Ally Condie

(Taschenbuch)

 

 
Verlag: Fischer

 
Ich erinnere mich genau, wie ich den ersten Band gelesen habe und es mir nicht besonders gefallen hat. Die Geschichte war gut, aber nicht besonders gut umgesetzt. Trotzdem wollte ich wissen wie es weiter geht.

 
Der Inhalt:
Wenn du einen Menschen so sehr liebst, das du dich nicht nur von der Gesellschaft abwendest sondern auch von deiner Familie trennen musst, dann ist es doch wahre Liebe.
Oder?
Cassia und Ky tun alles um wieder zueinander zu finden. Es stellt sich nur die Frage, wer gibt mehr auf um zum anderen zu gelangen und  ist das überhaupt wichtig.
Auf der Reise treffen beide Menschen, die für sie wichtig werden, die aber auch jeweils ihre Ziele verfolgen und Geheimnisse haben.
Geheimnisse stehen auch beim lang ersehnten Wiedersehen zwischen Cassia und Ky. Kann ihre Liebe diese und noch weitere überstehen nach solch einer Trennung voller Strapazen?

 
Was ich denke:
In diesem Buch hat Cassia für mich eine 180 Grad Kehrtwende gemacht. Sie ist eine eigenständige Persönlichkeit, bei der es mir Spaß macht ihren langen strapaziösen Weg auch zu gehen. Ihre Gedanken, Ziele, Wünsche, Träume zu teilen und zu erkennen, dass sie viel menschlicher ist als im ersten Buch.
Ky ist immer noch so wie im ersten Buch. Verschlossen. Voller Misstrauen. Ich kann noch nicht mal sagen, ob er mir bisher so richtig sympathisch war.
Sehr gefallen hat mir, dass man etwas mehr aus seiner Vergangenheit erfährt. Ein paar seiner Verhaltensweisen werden dadurch erklärt, aber ob ich dafür Verständnis habe, das muss ich mir nochmal überlegen.
Total ins Herz geschlossen habe ich denk kleinen Eli. Er ist noch sehr jung und trotzdem muss er immer wieder Entscheidungen treffen, die jemand in seinem Alter noch nicht treffen sollte. Sein Selbstbewusstsein (für einen kleinen Jungen wie ihn) ist total bewundernswert.

 
Das Fazit:
Ganz klar, das Buch ist wirklich gelungen.
Ich fand es toll, wie aus beiden Perspektiven (Cassia & Ky) die Flucht beschrieben wird. Beide Perspektiven konnte ich auch wirklich gut auseinanderhalten, sogar als die beiden ihren kurzen Weg zusammen gegangen sind.
Ich bin total auf den dritten Teil gespannt und hoffe, dass er recht bald als Taschenbuch in die Läden kommt.

 
Die Wertung:
Ich kann nur 4 von 5 Punkten geben, denn ich muss einen Punkt für die nicht so gelungene Umschlaggestaltung abziehen. Sonst ist alles wirklich toll an dem Buch und kann es jedem empfehlen, der die Story aus dem ersten Teil auch gut fand!

 
(30.12.2014)

Montag, 29. Dezember 2014

Lesenacht 29.12.2014

Lesenacht 29.12.2014


Heute findet auf Instagram ab 20:00Uhr eine Lesenacht statt, die wird von Lissy (bookgirl_12) veranstaltet, bin zufällig drauf gestoßen und bin schon wirklich gespannt :)

(Quelle: Lissy-liest bzw. bookgirl_12)

                                         

INSTAGRAM:
Mich findet ihr dort unter: mirroreye_just_read
Die Challenge findet unter dem Hashtag: #lissyliestlesenacht2014

Buchauswahl:
Ich hadere noch mit mir, ob ich nun "Die Seiten der Welt" von Kai Meyer oder "Die Begabte" von Trudi Canavan lese. Natürlich müsste ich vorher noch "Die Flucht" von Ally Condie zuende lesen. Sind nur noch ca. 50 Seiten. Das schaffe ich.
Dann bis gleich!




21h:
Nach einer Stunde bin ich auf Seite 54 & schon total fasziniert von dem Buch "Die Seiten der Welt" von Kai Meyer.
Am liebsten hätte ich jetzt auch einen sprechenden Lesesessel, der es am liebsten mag, wenn man es sich richtig gemütlich macht *.*
Und auch die kleinen staubfressenden Origami-Tierchen - wer will die nicht bei sich im Bücherregal haben :)


22h:
Habe es nun bis Seite 90 gebracht.
Bisher ist die Lesenacht auf jeden Fall wirklich cool. Bin wirklich schon in der Bibliomantik drin.
Eben hat mich die Erzählung aus einer weiteren Perspektive so überrascht, dass ich es erst nach 4 Seiten gemerkt habe. Schnell wieder zum Anfang des Kapitel und nochmal richtig nachvollziehen wer da gerade am erzählen ist. Auf jeden Fall eine interessante Person diese Mater Antiqua...


23h:
Da gerade ein Film angefangen hat, bin ich jetzt erst auf Seite 115.
Jetzt passiert das erste mal etwas vorhersehbares. Es ist jemand gestorben.
Aber ohne dessen Tot, würde die Handlung wahrscheinlich gleich nicht weiter in die Gänge kommen. Zumindest vermute ich das.
Das Buch kommt jetzt in Fahrt, aber der Film ist auch irgendwie spannend...


0:45h:
Bin wegen des Films noch nicht weitergekommen.
Setze nun wieder ein.
Wie lange schaffe ich noch?!?


1:15h:
Jap. Das Buch ist mir nun auf die Nase gefallen. Tat weh. Ich gehe jetzt schlafen.
War eine super coole Aktion @bookgirl_12 !
Hat mir sehr viel Spaß gemacht und freue mich auf weitere Lesenächte.
An alle die noch dabei sind: noch viel Erfolg :D

Freitag, 26. Dezember 2014

[Rezension] Die Auserwählten im Labyrinth - James Dashner

Die Auserwählten im Labyrinth – James Dashner

(Taschenbuch)

 
 
Verlag: Carlsen

 
Bevor ich den Trailer zu „Maze Runner“ gesehen habe, wusste ich gar nichts von dieser Reihe. Jetzt habe ich endlich das Buch gelesen und der Film läuft nicht mehr im Kino. Muss mir also bei erscheinen die DVD zulegen.

 
Der Inhalt:
Wenn viele Junen ganz alleine (ohne erwachsene) auf einer Lichtung leben, kann an dieser Situation nur etwas faul sein.
Das ist natürlich nicht erst klar als Thomas auf der Lichtung auftaucht, ohne Erinnerungen an sein bisheriges Leben. Er kennt nur noch seinen Namen. Da geht es ihm genauso wie den anderen Bewohnern auf der Lichtung.
Nach und nach lernt er das Leben in dieser Isolation kennen, denn die Lichtung liegt nicht etwa in der Natur in einem Wald, sondern im Mittelpunkt eines Labyrinths, aus dem es anscheinen keinen Ausweg gibt. Auch wenn die sogenannten Läufer unermüdlich danach suchen und ständig ihr Leben aufs Spiel setzen.
Doch dann taucht ein Mädchen auf der Lichtung auf. Woraufhin sich ALLES ändert!

 
Was ich denke:
Zu Beginn des Buches gibt es so viele Namen, die man sich merken und zuordnen muss, das ich erstmal etwas verwirrt durch die ersten Seiten gestolpert bin. Als dann aber die Charaktere von dem Autor weiter ausgearbeitet wurden, ging das zuordnen recht schnell und werden natürlich  nicht alle (ca.) 50 Namen genannt. Also keine Angst.
Für mich stehen Thomas, Minho, Newt, Alby, Chuck und Teresa im Zentrum des Geschehens. Zumindest sind das die sechs Personen, deren Namen am meisten fallen.
Ich bin es gar nicht so gewohnt ein Buch aus der Sicht einer männlichen Person (Thomas) zu lesen, was mir aber mal wieder sehr gut gefallen hat. Thomas ist eine wirklich sehr realistische Person auch wenn er anscheinend eine unglaubliche „Angst-Toleranz“ hat, ist sein Verhalten ohne große Erklärungen nachvollziehbar und menschlich. Ich habe Ihn wirklich sehr ins Herz geschlossen!
Teresa hat für mich noch keinen klar definierten Charakter, da sie eine lange Zeit einfach abwesend war. Bisher kann ich nur sagen, dass sie sehr von sich überzeugt zu sein scheint. Zwischenzeitlich hatte ich sogar das Gefühl, sie gehört eher zu den Feinden.
Chuck ist einfach nur ein total netter Junge. Sehr unbedarft und liebenswert.
Dann bleiben nur noch Minho (Läufer), Newt und Alby, die beide für mich die Anführer sind. Allen dreien liegt extrem viel daran das es allen auf der Lichtung gut geht. Aber sie schrecken auch nicht davor zurück, allen Gefahren zu trotzen um das Labyrinth zu verlassen.

 
Das Fazit:
Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Dieser ist sehr flüssig, einfach zu lesen und man fühlt sich dadurch auch direkt mit dem Buch verbunden.
Cool fand ich (kann natürlich nur über das Taschenbuch schreiben), dass das Kapitel immer mit einem Bild beginnt, das sich immer weiter aus den einzelnen „Pixeln“ zusammensetzt. Auch der Umfang der Kapitel war sehr angenehm zu lesen (relativ kurz, sodass man das Gefühl hatte richtig flott zu lesen -> 64 Kapitel), ich mag es wenn ich mein Buch abends am Ende eines Kapitels weglegen kann und nicht mittendrin aufhören muss, weil es noch 40 Seiten bis zum Ende des laufenden Kapitels sind.

 
Die Wertung:
Das Buch ist ein spannender, kurzweiliger Auftakt zu einer Trilogie. Ich hoffe das der nächste Teil auch so schön zu lesen ist!
5 von 5 Punkten!

 
(26.12.2014)

FF - Deutscher Follow Friday (26.12.2014)


FF - Deutscher Follow Friday 26.12.2014


Dieser ganz besondere Freitag, der zum Glück jede Woche wiederkehrt, wird von
A Bookshelf Full of Sunshine
veranstaltet.

Diese Woche nehme ich das achte mal daran teil, eine von Ihr gestellte Frage rund um Bücher zu beantworten.
Detailinformationen findet ihr auf Ihrem Blog (einfach oben klicken!).

Frage dieser Woche:
Süße Kinder gibt es in fast allen Büchern. Aber ist eins dabei, das ihr direkt adoptieren würdet?

Meine Antwort:
Erstmal will ich hier klären, was ich unter Kindern verstehe, das sind bei mir die kleinen im Alter bis 12 Jahren. Alle die älter sind, sind Jugendliche und nach denen ist ja auch nicht gefragt.
Dann muss ich mich jetzt mal wieder richtig anstrengen um mich überhaupt an ein Kind in meinen Büchern zu erinnern. Und muss sagen bis auf die Kinder aus "Der Herr der Diebe" von Cornelia Funke fällt mir kein weiteres Buch ein. Aus diesem wirklich tollen Buch von Cornelia Funke würde ich keines der Kinder adoptieren wollen (auch wenn Bo wirklich süß ist). Ich weiß auch nicht warum. Die Kindercharaktere sprechen mich einfach nicht so an, das ich eins adoptieren wollte. Was ich hier natürlich auch erwähnen möchte: Nein, ich bin keine Kinderhasserin. Damit wäre dann alles gesagt. Vielleicht habt ihr ja auch eine Buchempfehlung, die meine Meinung ändert. Anregungen einfach in den Kommentaren hinterlassen, würde mich freuen! :D

Dienstag, 23. Dezember 2014

[Rezension] Schmitz` Mama - Ralf Schmitz

Schmitz` Mama – Ralf Schmitz

(Taschenbuch)

 
 
Verlag: Fischer

 
Das zweite Buch von Ralf Schmitz in dem er über sich, seine Familie und Mutter nicht nur im Allgemeinen berichtet.

 
Der Inhalt:
In diesem Buch werden die verschiedenen Eigenschaften, Macken und liebenswerten Taten beschrieben, die eine Mutter im Laufe ihrer Karriere ihrem Sprössling zugutekommen lässt.
Hier sind nicht nur kurzweilige Geschichten zu finden, sondern auch (ausreichend) Bild- und Beweismaterial, sowie viele Amüsante Tests, Vergleiche und Listen.

 
Was ich denke:
Ich wollte das Buch schon seit langem in meinem Besitz wissen, da ich (als Katzenfrauchen) das erste Buch „Schmitz‘ Katze“ zum Schreien fand. Endlich hat es sich durch Zufall so ergeben, dass ich günstig an ein gebrauchtes Exemplar kam und es natürlich auch direkt lesen musste. Immer mit dem Gedanken an das erste Buch im Hinterkopf.
Ich finde der Autor hat sich ein gutes Thema ausgesucht um darüber zu schreiben, es ist sogar noch eher für die Allgemeinheit geeignet als das Katzen Thema, denn da gibt es ja immer noch die Hunde Liebhaber, die den Katzenhumor ja überhaupt nicht verstehen (hab ich zumindest bisher so erlebt und lasse mich natürlich gerne vom Gegenteil überzeugen).
Ich finde er hat eine schöne Balance zwischen flapsigen Bemerkungen über Familie und einem herzlichen Familiengefühl gefunden. Dadurch wird das Buch wie ich finde erst so nett wie es ist.
 

Das Fazit:
Ja ich sage es vorweg, ich mag das erste Buch lieber.
Hier hat mir etwas der Schwung gefehlt, den ich mit diesem Komiker und Autor verbinde. Manche Passagen waren etwas langatmig und leider hab ich auch nicht ganz so oft herzlich und ausgiebig gelacht wie ich es erwartet habe. Klar geschmunzelt hab ich die meiste Lesezeit.
Das einzige was mir wirklich gar nicht gefallen hat war das „Märchen“, bei dem es am Ende auch eine Moral gab (Nein, die Moral war vollkommen logisch und auch verständlich. Grundsätzlich hab ich auch nichts gegen eine „Moral aus der Geschicht…“). Das Märchen hat mich in seinem Verlauf einfach nur vom Lesen der restlichen Geschichte abgehalten und dadurch empfand ich es als störend.

 
Die Wertung:
Hier gibt es 3 von 5 Punkten. Ich mag das Buch, bin aber sehr froh, dass ich dafür nicht den vollen Preis gezahlt habe. Lesenswert auf jeden Fall, aber leider nicht so witzig wie sein erstes Buch.

 
(23.12.2014)

Sonntag, 21. Dezember 2014

[Rezension] Gone Girl - Gillian Flynn

Gone Girl (Das perfekte Opfer) – Gillian Flynn

(Taschenbuch)

 
 
Verlag: Fischer

 
Der Inhalt:
Wenn du verheiratet bist, geht es oft, wenn nicht sogar immer um Kompromisse. Das wird zumindest dem (jungen) Ehepaar Nick und Amy oft gesagt.
Als Amy dann plötzlich verschwindet steht Nicks Welt plötzlich Kopf.
War die kaputte Ehe noch kaputter als er bisher dachte. Und wer war seine Frau eigentlich? Wie konnte er an ihrem Verschwinden beteiligt sein!? Was wusste er alles nicht mehr!?
Nick fängt nicht nur an sich im Kreis zu drehen, sondern auch durch zu drehen. Was war echt und das falsche, wo kam das überhaupt her??

 
Was ich denke:
Ich lese wirklich selten Krimis. Habe hier auch nur zum Buch gegriffen, da der Film dieses Jahr im Kino war und ich den Trailer total super fand (Film allerdings nicht gesehen, wollte erst das Buch lesen).
Das Buch hat mich sofort in seinen Bann gezogen.
Es ist so krass wie manipulierbar ich bin und wie schnell ich genau der Meinung war, die in diesem Buch fokussiert wurde. Das schlimmste ist allerdings, ich bin dieser Falle auch nach Auflösung nicht mehr entronnen. Ständig hatte ich das Gefühl: Das kann doch nicht sein!? Es muss doch gleich der haken kommen, dass doch alles gut ist. Der kam aber nicht.
Dann kam der Schluss. Der ist das unglaublichste an dem Buch. Wie kann die Autorin das tun. Wie kann diese Entscheidung gefällt werden.

 
Das Fazit:
Die beiden Hauptpersonen Nick und Amy sind wirklich sehr facettenreich.
Ganz besonders Amy ist in ihren „Tagebucheinträgen“ schwer zu folgen, wie sie all diese Entscheidungen von einer Persönlichkeit zur anderen führten.
Nick kommt am Anfang wirklich sowas von verpeilt rüber. Er war wie so ein doofer Hund, der keine Ahnung von der Welt hat. Dann ganz plötzlich werden Dinge über ihn aufgedeckt und man bekommt das Gefühl die Autorin hat gerade diese kleine Welt revolutioniert. Auf eine solch sinnvolle Weise, das man keinen Zweifel mehr daran hat, dass alles in diesem Buch wirklich passieren könnte. Aber das ist ja der Unterschied zur Fantasy, ein Krimi lebt von seiner Nähe zur Realität.

 
Die Wertung:
5 von 5 Punkten und eine begeisterte Leserin mehr. Ich brauch die anderen Bücher der Autorin!!

 
(21.12.2014)

Freitag, 19. Dezember 2014

FF - Deutscher Follow Friday (19.12.2014)


FF - Deutscher Follow Friday 19.12.2014



Dieser ganz besondere Freitag, der zum Glück jede Woche wiederkehrt, wird von
A Bookshelf Full of Sunshine
veranstaltet.


Diese Woche nehme ich das siebte Mal daran teil, eine von ihr gestellte Frage rund um Bücher zu beantworten.
Detailinformationen findet Ihr in ihrem Blog (einfach oben klicken!).


Frage dieser Woche:
Da den einen oder anderen der SuB ja doch erschlägt dachte ich mir, gibt es so kurz vor Weihnachten von mir ein kleines "Geschenk". Wenn ihr ein Buch auf dem SuB habt, das da wahrscheinlich nie runterkommen wird, da es ein unerwünschtes Geschenk oder Fehlkauf war, so "dürft" ihr es ohne schlechtes Gewissen vom Stapel nehmen. Wer weiß, vielleicht ist es ja ein passendes Geschenk für eine Freundin/Freund oder ihr macht ein Gewinnspiel draus? Und schon startet ihr ein Buch leichter ins neue Jahr! Wer sich von keinem trennen kann, der muss natürlich nicht. :)


Meine Antwort:
Naja, diese Woche ist es ja eher keine Frage, sondern eine super lieb gemeinte Option für die Blogger, die unter ihrem SuB langsam begraben werden. Zu genau denen gehöre ich allerdings noch nicht und aus diesem Grund kann ich mich auch von keinem meiner Bücher auf diesem Stapel trennen.
Allen anderen, die diese Aktion mit Kusshand empfangen, ich bin gespannt von welchem eurer Bücher Ihr euch trennt? :D

Dienstag, 16. Dezember 2014

[Rezension] City of Ashes - Cassandra Clare

City of Ashes – Cassandra Clare

(gebundene Ausgabe)


 
Verlag: Arena

 
Das Buch braucht etwas um in die Gänge zu kommen, aber wenn es läuft, dann läuft es.

 
Der Inhalt:
Es haben sich dunkle Wolken über den Schattenjägern aufgetürmt.
Doch bevor der gewaltige Sturm losbricht, wird die „Geschwisterliebe“ zwischen Jace und Clary immer wieder auf eine neue Probe gestellt. Das reicht von einer frischen Liebe zwischen Clary und Simon über einen gefährlichen aber notwendigen Besuch bei den Feen und Elfen, bis hin zu einer weiteren Konfrontation mit Valentin (und dessen Urteil).
Ob die verhärteten Fronten zwischen den einzelnen Schattenwesengruppen soweit abgebaut werden können, dass Valentin als gemeinsamer Feind angegangen werden kann ist auch auf einem ganz anderen Blatt geschrieben.

 
Was ich denke:
Die Figuren sind in all ihren Paranoia und Problemen sich selbst treu geblieben.
Besonders spannend ist es immer mehr über diese verschachtelte Welt der Schattenjäger und Geschöpfe zu erfahren. Dabei merkt man wie durchdacht solche Geschichten sein müssen, um eine Welt wie diese zu erschaffen.
Natürlich stehen in diesem Buch wieder Clary und Jace im Vordergrund der Geschehnisse. Bei diesen Geschehnissen steht oft diese Beziehung im Raum und im Weg.
Total sympathisch finde ich auch den neu aufgetauchten Charakter Maia (Werwolf). Ich finde sie bringt echt noch ein bisschen mehr Abwechslung hinein, auch wenn sie bisher noch nicht so oft aufgetaucht ist.
Gefreut hab ich mich auch über Alec, der erscheint nicht mehr so kühl wie im vorhergehenden Band.

 
Das Fazit:
Leider hab ich gerade nicht mehr ganz auf dem Schirm aus welchen Perspektiven der erste Band geschrieben wurde. Allerdings finde ich den Erzählstil in diesem Teil sehr abwechslungsreich, man bekommt einfach von überall her  Informationen, sodass ich mich mega gut in alle wichtigen Personen hineinversetzen konnte. Hab mich schnell als Teil dieser Geschichte gefühlt.
Bin gerade dabei mir den dritten Teil so schnell wie möglich zu besorgen. Bin total gepackt von diesem Buch, ganz besonders von diesem offenen Ende.

 
Die Wertung:
Wegen Startschwierigkeiten (ca. bis Seite 70 oder so) gibt es „nur“ 4 von 5 Punkten. Sonst wirklich toll!

 
(16.12.2014)

Freitag, 12. Dezember 2014

DIY: Lesezeichen



DIY: Lesezeichen

Hallo alle zusammen,
 
wie Ihr bestimmt schon an diversen Weihnachtsmärkten, altgedienten Songs und dem vielen Süßkram gemerkt habt kommt Weihnachten mit extrem großen Schritten auf uns zu. Aus diesem Grund hab ich mir gedacht, man könnte ja mal ein selbstgemachtes Lesezeichen zu einem kleinen Taschenbuch (oder auch einzeln) verschenken.
Das ist mein erster Versuch eine Anleitung zu schreiben, also stellt bei zu großem Verständnisproblemen einfach Eure Fragen :)
Die Bildqualität ist nicht die alle tollste, hatte nur mein Tablet zum fotografieren zur Verfügung.
 

1.     Materialien zusammen suchen

Ich habe mich für 4 Perlen entschieden, die sich eher in der Farbfamilie Schwarz aufhalten. Des Weiteren benötigt man Schmuckdraht, ein Lederband (0,50m), Quetschperlen, einen Seitenschneider und eine Zange.
 

 
 
 
2.     Perlenreihenfolge

Nachdem ich die unendlich vielen ;) Kombinationsmöglichkeiten durchprobiert hatte, habe ich mich für diese hier entschieden:


 

3.     Auffädeln

Nun habe ich ca. 15 cm Draht abgelängt in der Mitte eine Öse geformt und darauf die Perlen aufgefädelt.


 

 
4.     Dabei ist zu beachten, dass die letzte Perle nur über ein Drahtende gefädelt werden darf, damit ich am Ende die Quetschperle anbringen kann und alles an Ort und Stelle bleibt (wird das nicht gemacht rutschen alle Perlen wieder vom Draht).

 
5.     Das Lederband

Nun hänge ich meinen fertig gestellten Anhänger ans Lederband und überlege mir, wie lang mein Lesezeichen sein soll, denn es soll ja nicht nur in die kleinen Taschenbücher, sondern auch in den gebundenen Büchern Platz finden.


 
6.     Nadel & Faden

Jaaa, jetzt kommen meine miesen Nähkünste zum Einsatz (wer eine Nähmaschine hat, kann diese Naht natürlich auch damit setzen).
An das Ende ohne Anhänger mache ich einen einfachen Knoten, bei dem eine Öse übrig bleibt, damit das Lesezeichen nicht einfach aus dem Buch rutschen kann. Die losen Enden nähe ich an.

 
 


7.     Fertig!

Wenn alles fertig vernäht ist, sieht es bei mir so aus.


 
 
Ich wünsche euch viel Spaß beim Nachbasteln und auch beim Anbringen von Verbesserungen!
 
(12.12.2014)

FF - Deutscher Follow Friday (12.12.2014)


FF - Deutscher Follow Friday 12.12.2014

Dieser ganz besondere Freitag, der zum Glück jede Woche wiederkehrt, wird von
A Bookshelf Full of Sunshine
veranstaltet.

Diese Woche nehme ich das sechste Mal daran teil, eine von ihr gestellte Frage rund um Bücher zu beantworten.
Detailinformationen findet Ihr in ihrem Blog (einfach oben klicken!).

Frage dieser Woche:
Bab's zuliebe: Lest ihr im Dezember Weihnachtsbücher? Wenn ja, könnt ihr was empfehlen?

Meine Antwort:
Ich lese keine Weihnachtsbücher, ich bin mir noch nicht mal sicher ob ich je eins gelesen habe, das um Weihnachten her rum gespielt hat... Da muss ich wohl mal nach sehen.
Allerdings glaube ich auch nicht, dass ich besonders viel Lust habe in der sehr überfrachteten Weihnachtszeit mir auch noch ein Weihnachtsbuch reinzuziehen. Das soll natürlich nicht bedeuten, dass ich ein Weihnachtsmuffel bin, ich finde Kerzen, Tee und Gemütlichkeit auch super, aber übertreiben muss man es ja trotzdem nicht und so ein Weihnachtsbuch wäre ganz klar der Tropfen, der das Fass zum überlaufen bringen würde. So, das reicht dann jetzt mit meiner negativen Einstellung gegenüber diesem Thema. In diesem Sinne eine schöne Adventszeit :)

Montag, 8. Dezember 2014

[Rezension] Smaragdgrün - Kerstin Gier

Smaragdgrün Liebe geht durch alle Zeiten – Kerstin Gier

(gebundene Ausgabe)


 
Verlag: Arena


 
Hier endet nun die Geschichte um die Zeitreisenden Gwendolyn und Gideon. Schade, dass es so schnell ging.


 
Der Inhalt:
Der dritte Teil knüpft ohne Lücke an seinen Vorgänger an. Gwendolyn ist total hinüber was ihre Gefühlslage angeht. Gideon hat die Beziehung zwischen Ihnen nur benutzt um sich das Leben leichter zu machen. Sie würde total in Selbstmitleid zerfließen, hätte sie nicht Ihre beste Freundin Leslie und den kleinen Wasserspeierdämon Xemerius. Erst diese beiden bringen sie wieder auf die Beine und norden sie auf die neue Mission ein, nämlich herauszufinden wovor Lucy und Paul versuchten die Welt zu retten und wie sie am schnellsten an die verlässlichsten Informationen kommt.
Zum Glück ergeben sich bald Zufälle und Wendungen die alles ins Lot bringen, um sich dann einem extrem schnellen Finale zuwenden zu können.


 
Was ich denke:
Über die einzelnen Charaktere ist nicht mehr viel zu sagen. Alle bleiben ihren grundlegenden Charakterzügen treu.
Auch wenn man natürlich erwähnen muss, das Gwendolyn weiter über sich hinaus wächst als man es im ersten Band hätte ahnen können. Sie lernt ihre Gefühle hinter sich zu lassen (zumindest bis sich wieder etwas Zeit für einen kleinen Zusammenbruch findet) und den richtigen Menschen zu trauen.
In diesem Buch ist es wichtig sich klar zu machen wie Zeit funktioniert, wenn das nicht schon in den vorhergegangenen Bänden geschehen ist, denn sonst wird das Buch einen nicht nur verwirren, sondern das Ende wird einem auch unlogisch vorkommen und nicht das geben was man erwartet hat.
 


Das Fazit:
Ich hab das Gefühl, egal was ich jetzt hier schreibe, ich habe es schon zu dieser Reihe geschrieben.
Ich mag das Buch. Ich mag die Wendungen, die Gwendolyn zu ihren Wurzeln führen. Und was ich noch alles mag. Vielleicht sogar super genial finde, aber das wäre alles nur eine Wiederholung, wobei ich jetzt natürlich ausdrücklich schreibe: DAS BUCH IST NATÜRLICH KEINE WIEDERHOLUNG.


 
Die Wertung:
5 von 5 Punkten. Bitte lest diese Trilogie um in den Bann einer jungen Liebe und den Lauf der Zeit gezogen werden zu können.


(08.12.2014)

Freitag, 5. Dezember 2014

FF - Deutscher Follow Friday (05.12.2014)


FF - Deutscher Follow Friday 05.12.2014

Dieser ganz besondere Freitag, der zum Glück jede Woche wiederkehrt, wird von
A Bookshelf Full of Sunshine
veranstaltet.

Diese Woche nehme ich das fünfte Mal daran teil, eine von ihr gestellte Frage rund um Bücher zu beantworten.
Detailinformationen findet ihr in Ihrem Blog (ein oben klicken!).

Frage dieser Woche:
Gibt es ein Buch, das euch richtig Magenschmerzen bereitet hat, das ihr aber trotzdem nicht weglegen konnten? Sei es aufgrund von Spannung, Angst oder einfach morbider Faszination!

Meine Antwort:
Bei Fragen wie diesen bin ich immer froh, das ich einen Laptop habe und mich in Ruhe vor meine Bücherregale setzen kann und mir die Bücher anschaue. Denn auf Anhieb fällt mir nie eine Antwort auf solche Fragen ein.
Jetzt, da ich aber in Ruhe alle Buchrücken niedergestarrt habe, ist mir wieder eingefallen bei welchen Büchern ich nicht mehr aus dem meckern und griesgrämig durch die Gegend laufen raus kam. Das waren Band 4, 7 und 8 aus der Dhampir Reihe von Barb & J.C. Hendee. Das schlimmste an 7 und 8 ist die Berechenbarkeit der Hauptperson. Das ging gar nicht. Aus diesem Grund habe ich auch den 8. Teil nach 2/3 des Buches abgebrochen. Ich bin richtig irre geworden wegen dieser Geschichte.
Ich höre jetzt auch auf mich weiter darüber aufzuregen, denn das macht die Geschichte auch nicht besser...

Samstag, 29. November 2014

[Rezension] Die Königliche - Kristin Cashore


Die Königliche – Kristin Cashore



(Taschenbuch)






Während ich das Buch gelesen habe, war ich mir nicht mehr sicher ob es nur eine Trilogie war, oder ob mich nach diesem Band noch ein vierter Band erwartet. Bekam nämlich das Gefühl, das meine Erwartungen an das Buch nicht auf ca. 550 Seiten passen können. Antwort war aber das dieses Buch den Abschluss dieser Reihe bildet.
Der Inhalt:
Das Buch spielt acht Jahre nach dem ersten Band „Die Beschenkte“.
Bitterblue ist Königin von Monsea, sie steht an der Spitze eines traumatisierten Landes, das sich sogar noch acht Jahre nach dem Sturz des tyrannischen Königs Leck, in einer Art Angststarre befindet. Auch Bitterblue ist nicht davon überzeugt, dass alles an ihrem Hof mit rechten Dingen zugeht, dafür verhalten sich ihre Berater zu merkwürdig. Hat sich unter Lecks Herrschaft noch mehr angespielt als ihr bisher bewusst ist!?
Ihre Suche nach Antworten führt sie aus der vermeintlichen Sicherheit des Schlosses ins Herz der Stadt. Dort lernt sie Menschen kennen, denen sie langsam anfängt zu trauen und daraufhin anfängt das gesamte Ausmaß der gebrochenen Bevölkerung zu erkennen. Doch um etwas zu ändern muss sie die Stärke finden, die eine wahre Königin innehat. Hat sie diese, oder ist sie auch eine verlorene Figur auf einem längst verlassenen Spielfeld?
 
Was ich denke:
Das Buch beginnt rasant, zieht mich direkt in den Bann einer erwachsenen Bitterblue, die ich durch ihre direkte nicht zurückhaltende Art in mein Herz schließe und als Katsa und Bo recht bald wieder auf der Bildfläche erscheinen, bin ich ganz Hin und Weg. Leider kommt dann der sehr laaange Mittelteil des Buches, in dem  sich all Charaktere in einer Art Schwebe befinden. Es liegt viel Streit in der Luft, die sich in Trübsal, Krankheit und noch mehr Auseinandersetzungen widerspiegelt.
Hier fing ich an mir die Frage zu stellen, wann der zweite Band „Die Flammende“ wieder eine Rolle spielen sollte? Oder war es nur ein Lückenfüller um mir Lecks Herkunft darzustellen? Zum Glück nicht. Anscheinend bin ich auf den Kopf gefallen, das mir diverse Hinweise nicht aufgefallen sind, die auf einmal auch Bitterblue ins Auge stachen und auf die richtige Fährte brachten.
Das Ende ist allerdings so schnell gelaufen das ich es fast verpasst hätte. Musste dann nochmal zurück blättern um mir bewusst zu werden, dass es das jetzt war.
Das Fazit:
Ganz klar knüpft dieser Band an den ersten Teil an. Klar, alte Bekannte tauchen auf, aber auch die Qualität und das Tempo sind wieder da. Ich finde es toll wie die innere Zerrissenheit von Bitterblue immer wieder dargestellt wird. Dadurch wird jedem Leser klar, wie sehr sie doch jedem helfen möchte, das für sie das Große Ganze an erster Stelle steht und nicht die kleinsten Belange der ihr vielleicht sogar zu nahe stehenden Personen. Super finde ich auch den Anteil, den die Nebenfiguren in der Geschichte haben und das es drei vier wirklich unerwartete Wendungen gab!
Die Wertung:
Hier gibt es 4 von 5 Punkten. Die Autorin hat es trotz einem grausamen zweiten Band der Trilogie geschafft mich wieder für die Geschichte zu gewinnen.
(29.11.2014)




Freitag, 28. November 2014

FF - Deutscher Follow Friday (28.11.2014)

FF - Deutscher Follow Friday 28.11.2014

Dieser ganz besondere Freitag, der zum Glück jede Woche wiederkehrt, wird von
veranstaltet.

Diese Woche nehme ich das vierte mal daran teil, eine von Ihr gestellte Frage rund um Bücher zu beantworten.
Detailinformationen findet ihr in Ihrem Blog (Einfach oben klicken!).

Frage dieser Woche:
Die Woche war bei mir irgendwie eine reine Filmwoche und ziemlich "Panem"-lastig. Deswegen: Welches Buch sollte eurer Meinung nach verfilmt werden, für das es noch keine Pläne gibt? (Also ein Buch, dessen Rechte noch nicht verkauft wurden)

Meine Antwort:
Vorab: ich verfolge nicht welches Buch geplant wird zu verfilmen. Deswegen besteht jetzt natürlich die Gefahr ein Buch zu nennen, bei dem alle die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sagen: "Bekommst du eigentlich irgendwas mit!!? Die Rechte sind schon längst verkauft..."
Eine meiner Lieblingstrilogien ist die "Gilde der schwarzen Magier" (1. Die Rebellin; 2. Die Novizin; 3. Die Meisterin) von Trudi Canavan. Diese Reihe würde ich gerne verfilmt sehen. Ich denke diese Bücher sind nicht soo fantastisch, dass die Umsetzung voll daneben gehen könnte, wie es bei manchen Verfilmungen schon geschehen ist (z.B. Tintenherz. Als Buch richtig toll und der Film eher richtig mies.).


Montag, 24. November 2014

[Rezension] Das Lied der Dunkelheit (1) - Peter V. Brett


Das Lied der Dunkelheit – Peter V. Brett

(Broschiert)


Verlag: Heyne

 
Ich mag Bücher, die lang sind, was ich nicht mag, sind Bücher die einen Klappentext haben, der im Grunde keine Aussage macht. Es ist ein nettes Zitat, aber was sagt es mir über das Buch!? Diese Bücher sind dann wie Blindkäufe.

 
Der Inhalt:
In diesem Buch finden sich drei Personen wieder, welche die Hauptpersonen bilden und vorerst unabhängig voneinander agieren.
Jeden Abend, sobald sich die Dämmerung ankündigt steigen Dämonen, unterschiedlichster Art aus dem Untergrund empor. Die Menschen sind Ihnen schutzlos ausgeliefert, solange sie sich in ungeschützten Bereichen, also Flächen ohne Siegel, befinden.
Diese Siegel sorgen dafür, dass die Dämonen nicht in die Häuser kommen, Felder verwüsten oder die Ställe samt Vieh zerlegen. Woher diese Siegel kommen ist den meisten eher unklar oder einfach eingebläut worden. Sich zu verteidigen, das traut sich leider keiner. Wie auch wenn es nur Siegel gibt, die dafür sorgen, dass einfach keiner hinein kommt.
So stark wie diese Verteidigung ist, so anfällig ist sie auch. Die Arbeitsfähigkeit dieser Siegel hängt von einer kontinuierlichen Wartung ab. Eine Unterbrechung einer Linie oder eine verwischte Zeichnung, lassen das mühevoll konstruierte Netz wie ein Kartenhaus einstürzen.
Über diese Angst, den Kampf gegen die Gefängnisse, das Entwickeln von Träumen, Hoffnungen und den Weg zum eigentlichen Ziel der einzelnen Charaktere, erzählt das Buch. Doch das all das nur der Anfang ist, daran lässt der Autor keinen Zweifel.

 
Was ich denke:
Arlen. Rojer. Leesha.
Alle drei stammen aus kleinen Ortschaften, die sich immer nur mit Müh und Not vor den Dämonen schützen können. Jeder von Ihnen hat seine eigenen Ziele und Träume, die sie auf eine Reise leitet, die keine Umkehr duldet.
In diesem Buch ist mein Liebling Arlen. Er träumt davon Waffen gegen die Dämonen zu finden, damit er und alle anderen Menschen sich nicht mehr vor den Dämonen verstecken müssen, soass niemandes Heim mehr zu einem Gefängnis wird. Seine Ausdauer und sein fast krampfhaftes Festhalten an diesem Ziel ist unglaublich bewundernswert. Er verlässt dafür nicht einfach nur seine Heimat, sondern überschreitet Grenzen, zu anderen Ländern und auch Grenzen, die ihre Sitten setzen. Damit macht er sich Freunde, Bewunderer, erlangt sogar einen besonderen Status – der ihm zum Verhängnis wird und dafür sorgt, das er über sein Ziel stolpert. Als ihm klar wird was es gilt zu opfern, schreckt er sogar davor nicht zurück.
Rojer, der Teufelsgeiger – oder so. Seine Fähigkeit mit der Geige umzugehen schützt ihn vor Dämonenübergriffen. Eine extreme Fähigkeit, die ihn zu etwas besonderen macht. Er hat es raus Siegel in Musik zu verwandeln und damit einen wirksamen Schutz vor Dämonen zu wirken, der leider nur so lange anhält, wie die letzte Note in der Luft verklingt. Seine Ziele sind ganz anderer Natur. Rojer möchte die Welt sehen, wird dafür Jongleur, denn diese reisen mit den Boten durch die Dörfer um nicht nur Nachricht aus der Welt zu bringen, sondern auch die Last, der drohenden Dunkelheit und ihre Geschöpfe, für eine kurze Zeit verschwinden zu lassen. Es scheint als wäre genau das seine Berufung – ständig eine Maske für verängstigte Dorfbewohner zu tragen.
Leesha ist für mich noch etwas schwammig. Kann ihre Ziele und den Antrieb dahinter noch nicht erkennen. Es gibt Momente an denen ich sie bewundere und dann legt sie irgendein irrationales Verhalten an den Tag, das mich aus der Bahn wirft und an ihrem gesunden Menschenverstand zweifeln lässt. Daher kommt auch meine Unentschlossenheit ihr etwas Positives abzugewinnen. Ich warte dafür die weitere Entwicklung in den nächsten Büchern ab.

 
Das Fazit:
Es steht von den Charakteren zwei zu eins für das Buch.
Ich mag die Geschichte, wie der Autor sie aufbaut, langsam aber kontinuierlich, steigt die Spannung. Am Anfang gibt es vielleicht sogar gar keine Spannung, weil sich da noch viel um das alltägliche Leben dreht und der Leser erst einmal die Charaktere kennen lernen muss.
Ich konnte mich schnell an die Charaktere gewöhnen, fing schnell an mit ihnen zusammen zu leben und zu atmen. So echt finde ich die Figuren. So echt, das ich dieses dicke Buch in sehr kurzer Zeit verschlungen habe.

 
Die Wertung:
Hier gibt es 4 von 5 Punkten. Ganz klarer Fall von: lesen.

(24.11.2014)