Samstag, 29. November 2014

[Rezension] Die Königliche - Kristin Cashore


Die Königliche – Kristin Cashore



(Taschenbuch)






Während ich das Buch gelesen habe, war ich mir nicht mehr sicher ob es nur eine Trilogie war, oder ob mich nach diesem Band noch ein vierter Band erwartet. Bekam nämlich das Gefühl, das meine Erwartungen an das Buch nicht auf ca. 550 Seiten passen können. Antwort war aber das dieses Buch den Abschluss dieser Reihe bildet.
Der Inhalt:
Das Buch spielt acht Jahre nach dem ersten Band „Die Beschenkte“.
Bitterblue ist Königin von Monsea, sie steht an der Spitze eines traumatisierten Landes, das sich sogar noch acht Jahre nach dem Sturz des tyrannischen Königs Leck, in einer Art Angststarre befindet. Auch Bitterblue ist nicht davon überzeugt, dass alles an ihrem Hof mit rechten Dingen zugeht, dafür verhalten sich ihre Berater zu merkwürdig. Hat sich unter Lecks Herrschaft noch mehr angespielt als ihr bisher bewusst ist!?
Ihre Suche nach Antworten führt sie aus der vermeintlichen Sicherheit des Schlosses ins Herz der Stadt. Dort lernt sie Menschen kennen, denen sie langsam anfängt zu trauen und daraufhin anfängt das gesamte Ausmaß der gebrochenen Bevölkerung zu erkennen. Doch um etwas zu ändern muss sie die Stärke finden, die eine wahre Königin innehat. Hat sie diese, oder ist sie auch eine verlorene Figur auf einem längst verlassenen Spielfeld?
 
Was ich denke:
Das Buch beginnt rasant, zieht mich direkt in den Bann einer erwachsenen Bitterblue, die ich durch ihre direkte nicht zurückhaltende Art in mein Herz schließe und als Katsa und Bo recht bald wieder auf der Bildfläche erscheinen, bin ich ganz Hin und Weg. Leider kommt dann der sehr laaange Mittelteil des Buches, in dem  sich all Charaktere in einer Art Schwebe befinden. Es liegt viel Streit in der Luft, die sich in Trübsal, Krankheit und noch mehr Auseinandersetzungen widerspiegelt.
Hier fing ich an mir die Frage zu stellen, wann der zweite Band „Die Flammende“ wieder eine Rolle spielen sollte? Oder war es nur ein Lückenfüller um mir Lecks Herkunft darzustellen? Zum Glück nicht. Anscheinend bin ich auf den Kopf gefallen, das mir diverse Hinweise nicht aufgefallen sind, die auf einmal auch Bitterblue ins Auge stachen und auf die richtige Fährte brachten.
Das Ende ist allerdings so schnell gelaufen das ich es fast verpasst hätte. Musste dann nochmal zurück blättern um mir bewusst zu werden, dass es das jetzt war.
Das Fazit:
Ganz klar knüpft dieser Band an den ersten Teil an. Klar, alte Bekannte tauchen auf, aber auch die Qualität und das Tempo sind wieder da. Ich finde es toll wie die innere Zerrissenheit von Bitterblue immer wieder dargestellt wird. Dadurch wird jedem Leser klar, wie sehr sie doch jedem helfen möchte, das für sie das Große Ganze an erster Stelle steht und nicht die kleinsten Belange der ihr vielleicht sogar zu nahe stehenden Personen. Super finde ich auch den Anteil, den die Nebenfiguren in der Geschichte haben und das es drei vier wirklich unerwartete Wendungen gab!
Die Wertung:
Hier gibt es 4 von 5 Punkten. Die Autorin hat es trotz einem grausamen zweiten Band der Trilogie geschafft mich wieder für die Geschichte zu gewinnen.
(29.11.2014)




Freitag, 28. November 2014

FF - Deutscher Follow Friday (28.11.2014)

FF - Deutscher Follow Friday 28.11.2014

Dieser ganz besondere Freitag, der zum Glück jede Woche wiederkehrt, wird von
veranstaltet.

Diese Woche nehme ich das vierte mal daran teil, eine von Ihr gestellte Frage rund um Bücher zu beantworten.
Detailinformationen findet ihr in Ihrem Blog (Einfach oben klicken!).

Frage dieser Woche:
Die Woche war bei mir irgendwie eine reine Filmwoche und ziemlich "Panem"-lastig. Deswegen: Welches Buch sollte eurer Meinung nach verfilmt werden, für das es noch keine Pläne gibt? (Also ein Buch, dessen Rechte noch nicht verkauft wurden)

Meine Antwort:
Vorab: ich verfolge nicht welches Buch geplant wird zu verfilmen. Deswegen besteht jetzt natürlich die Gefahr ein Buch zu nennen, bei dem alle die Hände über dem Kopf zusammenschlagen und sagen: "Bekommst du eigentlich irgendwas mit!!? Die Rechte sind schon längst verkauft..."
Eine meiner Lieblingstrilogien ist die "Gilde der schwarzen Magier" (1. Die Rebellin; 2. Die Novizin; 3. Die Meisterin) von Trudi Canavan. Diese Reihe würde ich gerne verfilmt sehen. Ich denke diese Bücher sind nicht soo fantastisch, dass die Umsetzung voll daneben gehen könnte, wie es bei manchen Verfilmungen schon geschehen ist (z.B. Tintenherz. Als Buch richtig toll und der Film eher richtig mies.).


Montag, 24. November 2014

[Rezension] Das Lied der Dunkelheit (1) - Peter V. Brett


Das Lied der Dunkelheit – Peter V. Brett

(Broschiert)


Verlag: Heyne

 
Ich mag Bücher, die lang sind, was ich nicht mag, sind Bücher die einen Klappentext haben, der im Grunde keine Aussage macht. Es ist ein nettes Zitat, aber was sagt es mir über das Buch!? Diese Bücher sind dann wie Blindkäufe.

 
Der Inhalt:
In diesem Buch finden sich drei Personen wieder, welche die Hauptpersonen bilden und vorerst unabhängig voneinander agieren.
Jeden Abend, sobald sich die Dämmerung ankündigt steigen Dämonen, unterschiedlichster Art aus dem Untergrund empor. Die Menschen sind Ihnen schutzlos ausgeliefert, solange sie sich in ungeschützten Bereichen, also Flächen ohne Siegel, befinden.
Diese Siegel sorgen dafür, dass die Dämonen nicht in die Häuser kommen, Felder verwüsten oder die Ställe samt Vieh zerlegen. Woher diese Siegel kommen ist den meisten eher unklar oder einfach eingebläut worden. Sich zu verteidigen, das traut sich leider keiner. Wie auch wenn es nur Siegel gibt, die dafür sorgen, dass einfach keiner hinein kommt.
So stark wie diese Verteidigung ist, so anfällig ist sie auch. Die Arbeitsfähigkeit dieser Siegel hängt von einer kontinuierlichen Wartung ab. Eine Unterbrechung einer Linie oder eine verwischte Zeichnung, lassen das mühevoll konstruierte Netz wie ein Kartenhaus einstürzen.
Über diese Angst, den Kampf gegen die Gefängnisse, das Entwickeln von Träumen, Hoffnungen und den Weg zum eigentlichen Ziel der einzelnen Charaktere, erzählt das Buch. Doch das all das nur der Anfang ist, daran lässt der Autor keinen Zweifel.

 
Was ich denke:
Arlen. Rojer. Leesha.
Alle drei stammen aus kleinen Ortschaften, die sich immer nur mit Müh und Not vor den Dämonen schützen können. Jeder von Ihnen hat seine eigenen Ziele und Träume, die sie auf eine Reise leitet, die keine Umkehr duldet.
In diesem Buch ist mein Liebling Arlen. Er träumt davon Waffen gegen die Dämonen zu finden, damit er und alle anderen Menschen sich nicht mehr vor den Dämonen verstecken müssen, soass niemandes Heim mehr zu einem Gefängnis wird. Seine Ausdauer und sein fast krampfhaftes Festhalten an diesem Ziel ist unglaublich bewundernswert. Er verlässt dafür nicht einfach nur seine Heimat, sondern überschreitet Grenzen, zu anderen Ländern und auch Grenzen, die ihre Sitten setzen. Damit macht er sich Freunde, Bewunderer, erlangt sogar einen besonderen Status – der ihm zum Verhängnis wird und dafür sorgt, das er über sein Ziel stolpert. Als ihm klar wird was es gilt zu opfern, schreckt er sogar davor nicht zurück.
Rojer, der Teufelsgeiger – oder so. Seine Fähigkeit mit der Geige umzugehen schützt ihn vor Dämonenübergriffen. Eine extreme Fähigkeit, die ihn zu etwas besonderen macht. Er hat es raus Siegel in Musik zu verwandeln und damit einen wirksamen Schutz vor Dämonen zu wirken, der leider nur so lange anhält, wie die letzte Note in der Luft verklingt. Seine Ziele sind ganz anderer Natur. Rojer möchte die Welt sehen, wird dafür Jongleur, denn diese reisen mit den Boten durch die Dörfer um nicht nur Nachricht aus der Welt zu bringen, sondern auch die Last, der drohenden Dunkelheit und ihre Geschöpfe, für eine kurze Zeit verschwinden zu lassen. Es scheint als wäre genau das seine Berufung – ständig eine Maske für verängstigte Dorfbewohner zu tragen.
Leesha ist für mich noch etwas schwammig. Kann ihre Ziele und den Antrieb dahinter noch nicht erkennen. Es gibt Momente an denen ich sie bewundere und dann legt sie irgendein irrationales Verhalten an den Tag, das mich aus der Bahn wirft und an ihrem gesunden Menschenverstand zweifeln lässt. Daher kommt auch meine Unentschlossenheit ihr etwas Positives abzugewinnen. Ich warte dafür die weitere Entwicklung in den nächsten Büchern ab.

 
Das Fazit:
Es steht von den Charakteren zwei zu eins für das Buch.
Ich mag die Geschichte, wie der Autor sie aufbaut, langsam aber kontinuierlich, steigt die Spannung. Am Anfang gibt es vielleicht sogar gar keine Spannung, weil sich da noch viel um das alltägliche Leben dreht und der Leser erst einmal die Charaktere kennen lernen muss.
Ich konnte mich schnell an die Charaktere gewöhnen, fing schnell an mit ihnen zusammen zu leben und zu atmen. So echt finde ich die Figuren. So echt, das ich dieses dicke Buch in sehr kurzer Zeit verschlungen habe.

 
Die Wertung:
Hier gibt es 4 von 5 Punkten. Ganz klarer Fall von: lesen.

(24.11.2014)

Freitag, 21. November 2014

FF - Deutscher Follow Friday (21.11.2014)

FF - Deutscher Follow Friday 21.11.2014


Dieser ganz besondere Freitag, der zum Glück jede Woche wiederkehrt, wird von
veranstaltet.

Diese Woche nehme ich das dritte mal daran teil, eine von Ihr gestellt Frage rund um Bücher zu beantworten.
Detailinformationen findet ihr in Ihrem Blog (Einfach oben klicken!).

Frage dieser Woche:
Gibt es ein Genre, das ihr gerne lest, seid aber der Meinung es ist nicht oft genug vertreten? Wovon würdet ihr euch mehr Bücher wünschen?

Meine Antwort:
Am liebsten lese ich Fantasy, Dystopien und auch Märchenhaft angehauchte Geschichten. Bei diesen Genre habe ich zwar manchmal das Gefühl es kommt nichts neues in den Laden was mich total umhaut, aber für Nachschub ist eigentlich gesorgt.

 

Samstag, 15. November 2014

[Rezension] Die Bestimmung: Letzte Entscheidung - Veronica Roth

Die Bestimmung (Letzte Entscheidung) – Veronica Roth

(gebundene Ausgabe)

 
Verlag: cbt

 
In diesem Buch sind circa 500 Seiten von einer Geschichte, die hier ihren Abschluss findet. Das Ende vom Ende ist ja auch gut.

 
Der Inhalt:
Was ist richtig: Fraktionssystem oder Fraktionslosensystem? Das ist gar nicht leicht zu entscheiden, besonders wenn Mutter und Vater die gegensätzlichen Gruppierungen anführen.
Tris, Tobias, Christina, Cara und andere fliehen aus der Stadt und werden da von längst tot geglaubten Feroxanhängern aufgegabelt, die sie in eine neue Welt bringen. Doch ob in dieser Welt alles besser ist, daran kommen schnell Zweifel auf.
Jetzt heißt es wieder die richtigen Entscheidungen zu treffen, damit nicht nur Opfer verhindert werden können, sondern auch ein Umdenken in den Köpfen aller Menschen stattfindet. Dafür müssen sich Tris und Tobias wieder in größte Gefahr bringen, ob es sich lohnt so sehr für Ideale und das allgemeine Wohlergehen zu kämpfen, wird sich erst noch raus stellen.

 
Was ich denke:
500 Seiten. Es waren nur 500 Seiten und ich habe mir einen Wolf gelesen. Zwischenzeitlich habe ich mir gewünscht, dass irgendetwas explodiert und das Buch ein plötzliches Ende findet. Das wäre mir gegenüber verdammt nochmal rücksichtsvoll gewesen.
Also, der letzte Teil dieser Geschichte ist sowohl aus Tris‘ als auch aus Tobias‘ Sicht geschrieben. Am Anfang denkt man: Super Idee, bringt das Buch bestimmt weiter. Aber nein. Beide Personen sind in einem so ähnlichen Stil geschrieben, dass ich ohne die Hinweise am Kapitelanfang keinen Unterschied bemerkt hätte.
Außerdem ging es nicht voran. Im Grunde waren 2/3 des Buches Schrott. Klar, hat er mich weiter gebracht, immer weiter in Richtung Zielgerade geschoben, aber der Weg zu den wirklich phänomenalen letzten 120 Seiten (circa Angabe) war schmerzhaft.
Auf dem Weg dahin habe ich Tobias hassen gelernt (ja gut, er hat seine Sache am Ende wirklich gut gemacht und ich hab mich wieder mit ihm versöhnt), aber er war wie eine rückratlose Schnecke. Er hat genervt. 
Tris wurde zu einer überheblichen Kuh, aber für dieses Ende bewundere ich die Autorin und bin wirklich super zufrieden mit einem so starken Abschluss, ohne Weichei-Ausweichen (mehr Hinweise auf den Schluss gibt’s nicht, nachher bin ich noch Schuld, das ich das spannendste an diesem Buch verrate).
Mit allen anderen Charakteren bin ich im Grunde zufrieden. Auch die die neu hinzukommen finde ich sympathisch, das gilt auch für unseren Peter.

 
Das Fazit:
Man muss das Buch lesen, damit man die Reihe abschließen kann, aber hätte ich es vermeiden können, hätte ich es im Regal stehen lassen.
Es kann in keiner Weise mit den zwei vorhergegangenen Bänden mithalten. Die waren toll. Die waren schlüssig und peppig. Hier wurde ein Abschluss abgeliefert der weder fulminant noch großartig war. Ich würde mal sagen, er ist einfach nur da.

 
Die Wertung:
Es bekommt 1 von 5 Punkten. Schade drum, aber das wars.

 
(15.11.2014)

[Rezension] Seelen - Stephenie Meyer


Seelen – Stephenie Meyer

(gebundene Ausgabe)

 
Verlag: Carlsen

 
Manchmal weiß ich nicht, warum ich mich so lange weigere bestimmte Bücher zu lesen. Bei diesem war es auf jeden Fall ein Fehler so lange zu warten.

 
Der Inhalt:
Das Buch spielt in unserer Welt, die von Aliens den sogenannten Seelen übernommen wurde. Das bedeutet diese Wesen werden in Menschen eingesetzt und übernehmen dann widerstandslos deren Körper, Leben und alles was dazu gehört.
Die Protagonistin Melanie schafft es lange Zeit sich mit ihrem kleinen Bruder und festen Freund vor einer feindlichen Übernahme zu entziehen. Doch es kommt wie es kommen muss, sie wird übernommen. Doch ihr Wille und starker Geist leisten Wiederstand, sodass die Seele langsam in den Wahnsinn getrieben wird.
Diese sonst so beherrschte Alien Rasse, bekommt bald zu spüren was es wirklich heißt ein Mensch zu sein. Zwischen Gut und Böse entscheiden zu müssen, immer ums Überleben kämpfen zu müssen… und um die große Liebe.

 
Was ich denke:
Ich mag dieses Buch mit seinen Charakteren wirklich sehr.
Etwas erschreckend finde ich, wie leicht diese feindliche Übernahme von statten ging. Das es kaum Wiederstand gegeben haben soll, finde ich etwas fragwürdig. Außerdem, wie ist denn die erste Seele, denn diese müssen ja eingesetzt werden, in den Menschen gelangt!?!? Darauf gibt es natürlich keine Antwort. Egal.
Ich finde Melanies Kampfgeist toll. Wie sie beharrlich jede Schwäche Ihres Gegners ausnutzt um zu ihrer großen Liebe zurückkehren zu können. Und um zu sehen, ob ihr kleiner Bruder wohl auf ist.
Ab und zu finde ich diese inneren Dialoge zwischen Melanie und Wanda etwas ermüdend. Schockierend ist auch die krasse schwarz-weiß Sicht der Menschen, sobald sie sich bedroht sehen. Auf der anderen Seite schaffen sie es auch ihre persönlichen Belange zurückzustellen, um Einblick hinter die „feindlichen“ Linien zu bekommen und damit auch anfangen können diese Seelen kennen zu lernen und auch ihre Differenzen überwinden zu können.
Die Liebesgeschichte gerät ab und zu in den Hintergrund, was ich gar nicht mal so schlecht finde. Spannend ist auch wie etwas vom meist gehassten Eindringling zu einem integrierten Teil der Gemeinschaft wird.

 
Das Fazit:
Ein schönes Buch.
Manchmal sind die Charaktere leider etwas zu stereotypisch (aber das kennt man ja von dieser Autorin), bedeutet dass manche Verhaltensweisen einfach keine Überraschung darstellen.
Trotzdem mag ich die Handlung, die Geschichte und Idee dahinter.
Mir gefällt das aus schwarz-weiß, langsam eine große Palette aus Grautönen wird. So einen Wandel zu beobachten finde ich immer spannend.

 
Die Wertung:
Hier gibt es 4 von 5 Punkten zu vergeben. Es ist doppelt empfehlenswert, weil es keine Buchreihe ist, sondern ein in sich geschlossenes Buch. Sehr erfrischend.

 
(15.11.2014)

[Rezension] Saphirblau - Kerstin Gier

Saphirblau (Liebe geht durch alle Zeiten) – Kerstin Gier

(gebundene Ausgabe)

 
Verlag: Arena

 
Hier beginnt erst das echte Abenteuer, nämlich den richtigen Menschen zu trauen.

 
Der Inhalt:
Gwendolyn und Gideon sind ein Paar, endlich scheint sich Ihr Leben wieder auf eine verdrehte Weise zu normalisieren. Aber natürlich kommt etwas dazwischen und dieses etwas heißt Graf von St. Germain. Er säht in Gwendolyn Zweifel an der aufrichtigen Liebe von Gideon ihr gegenüber. Ob diese Zweifel berechtigt sind, ist schwer herauszufinden, auch wenn ihre Freundin Leslie immer noch tatkräftig an Gwennys Seite steht und sie einen etwas ungewöhnliche neue Freundschaft geschlossen hat.
Der kleine, aufgeweckte Wasserspeierdämon, nur für Gwendolyn zu sehen, spioniert für sie, muntert sie auf und bringt einen neuen, turbulenten Aspekt in die aufregende Geschichte um die Zeitreisenden.
Gideon arbeitet weiterhin daran die fehlenden Blutproben für den zweiten Chronografen zu sammeln, wohingegen Gwendolyn weiterhin versucht die Puzzelteile um ihre Prophezeiung, in eine logische Ordnung zu bringen.

 
Was ich denke:
Meine Begeisterung für diese Reihe hält weiterhin an.
Gwendolyn, als die nach außen hin taffe Zeitreisebegleitung von Gideon, kann sich nicht als das etablieren, als was die Loge Sie gerne hätte: als nettes Assecoire für Gideon. Ich mag ihre direkte Art, den Menschen ihre Meinung zu sagen und dabei ab und zu in das nächstgelegene Fettnäpfchen zu treten.
Sie versucht weiterhin das Geheimnis um ihre Geburt, ihre Eltern, die Prophezeiung und eigentlich alles was in ihrem Leben passiert zu lüften. Gideon ist dabei anfangs eine Hilfe, doch dann trennen sich ihre Wege, zumindest der Weg auf den sich ihre Beziehung abgespielt hat. Die Zeitreise Zweisamkeit läuft ja weiter.
Mein Gefühl sagt mir, dass Gideon einfach noch nicht bereit ist, die Loge auf diese Weise zu hinterfragen, wie es Gwendolyn zum jetzigen Zeitpunkt bereits tut.
Etwas verwirrend ist die Logik des Zeitflusses, allerdings wenn man einmal den Durchblick hat, läuft’s.
Mein neuer Liebling in dieser Geschichte ist natürlich Xemerius, der Wasserspeierdämon. Er ist einfach nur witzig. Wenn er in Erscheinung tritt, verfalle ich regelmäßig wegen seiner Kommentare in einen totalen Lachanfall. Dieser kleine Wicht ist eine der besten Einfälle, welcher die Autorin hatte. Wünsche mir fast selber so einen Gefährten, aber dann kehre ich in die Wirklichkeit zurück und … naja wer kennt das nicht.

 
Das Fazit:
Der Zweite Band kann mit dem ersten Band locker mithalten. Man merkt natürlich, dass es ein Zwischenband ist, der den Weg zum fulminanten Finale ebnet.
Das schadet diesem Buch aber nicht. Es macht einem nur noch begieriger darauf endlich den dritten Teil in den Händen zu halten und eigentlich ohne Unterbrechung weiter in dieser so realen Welt zu verweilen. Das ist auch ein Aspekt den ich so sehr an diesen Büchern mag. Wenn die Geschichte in einer total normalen Welt spielt und auf einmal passiert etwas total Ungewöhnliches. So cool.

 
Die Wertung:
Ganz klar wieder 5 von 5 Punkten. Ich mag die Idee. Ich mag die Ausführung.

(15.11.2014)

FF- Deutscher Follow Friday (14.11.2014)

FF - Deutscher Follow Friday 14. November 2014

Dieser ganz besondere Freitag, der zum Glück jede Woche wiederkehrt, wird von
A Bookshelf Full of Sunshine
veranstaltet.

Diese Woche nehme ich das zweite mal daran teil, eine von Ihr gestellte Frage rund um Bücher zu beantworten.
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Und jap, ich weiß das ich einen Tag zu spät dran bin, aber mein Internet hat rumgespackt. Tut mir also leid.

Frage dieser Woche:
Bei Amazon bestellen, ja oder nein? Es gibt wohl genauso viele Gründe die dafür, wie auch dagegen sprechen! Wie steht ihr zu der Sache?

Meine Antwort:
Ich bestelle immer dann gerne bei Amazon wenn ich ein Buch auch in der dritten Buchhandlung nicht finde. Klar könnte ich auch dort mein gesuchtes Buch finden, aber dann ist es für mich doch bequemer es nach Hause geliefert zu bekommen. Außerdem ist es manchmal wirklich lustig diese total unterschiedlichen Rezensionen zu lesen und sich dann zu fragen: "Wer hat denn nun Recht!?"... Helfen tun die also irgendwie nicht ^^

Freitag, 7. November 2014

FF - Deutscher Follow Friday (07.11.2014)

http://abookshelffullofsunshine.blogspot.de/2014/11/ff-deutscher-follow-friday-06november.html

FF - Deutscher Follow Friday

07. November 2014


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Ich nehme diese Woche das erste mal daran teil eine von Ihr gestellte Frage rund um Bücher zu beantworten. Detailinformationen findet ihr auf Ihrem Blog (Einfach oben oder das Bild anklicken!).


Frage dieser Woche:
Habt ihr in der letzten Zeit ein Buch vorbestellt, auf das ihr euch riesig freut? Wenn ja welches?
Wenn ihr momentan keins in der Warteschleife habt: Welches war das Letzte, das ihr Wochen/Monate vorher schon geordert habt?

Meine Antwort:
Das letzte Buch auf das ich mich Wochenlang gefreut habe, war das Buch Die Flammen der Dämmerung von Peter V. Brett. Leider habe ich bei diesem Autor das Gefühl er schreibt im Schneckentempo (ok, ich gebe es ja zu... mehr als 1000 Seiten schreiben sich nicht mal eben). Habe dieses Buch dann auch verschlungen, war aber dann im großen und ganzen enttäuscht. Das Buch kann überhaupt nicht mit seinen beiden Vorgängern konkurrieren...

[Rezension] Grischa (3) - Leigh Bardugo


Grischa Lodernde Schwingen - Leigh Bardugo


(gebundene Ausgabe)

 


 

In diesem dritten Teil kommt die Geschichte zum Abschluss.

 

Der Inhalt:

Es beginnt mit einer Flucht aus der weißen Kathedrale,  führt über eine Rettung des zukünftigen Zaren, der auf eine der grausamsten Art und Weise in die Fänge des

Dunklen gerät. Es folgen kleine Schlachten, das schmieden von Plänen und

gewinnen von der grausamsten Erkenntnis,  welche die Sonnenkriegerin niemals

erwartet hätte. Im großen Showdown gilt es die richtigen,  aber schmerzhaften

Entscheidungen zu treffen,  um endlich die Freiheit für das ganze Land - ohne eine

Schattenflur - zu erkämpfen.

 

Was ich denke:

Ich persönlich finde es immer schwierig mit gebrechlichen Charakteren umzugehen. Leider hat sich Alina (zumindest zu Beginn des Buches) in genau solch einen

verwandelt. Auch ihr Aussehen stört mich. Was irgendwie schräg von ist, da es ja nur die Bilder aus meiner Vorstellungskraft sind. Konnte es im Verlauf des Buches, zum Glück meist ausblenden. Mir gefällt besonders das Tempo mit dem das Buch

voranschreitet. Es bleibt nicht lange bei einer nölenden Alina. Sie ist ständig auf der Suche nach einem Ausweg,  arbeitet tatkräftig an der Befreiung Rawkas mit.

Das finde ich besonders schön. Denn sie ist nicht nur ein Charakter der sich von denangeblichen Nebenfiguren leiten lässt.

Das Ende wird von mir natürlich nicht verraten, allerdings finde ich das sich die

Autorin eine sehr einfache, wenn auch unerwartete, Lösung der Probleme hat

einfallen lassen.

Tja, was lässt sich zu den 'anderen' sagen!?

Nikolaus habe ich ab seinem ersten Auftritt gemocht. Sein zwischenzeitliches

Schicksal hat mich wirklich schockiert und es tat mir so leid...

Der Fährtenleser ist und bleibt der beständigste Charakter in dieser Reihe. Er hat

immer auf Alina aufgepasst,  stand ihr immer zur Seite und bekommt nun endlich

auch das was er verdient.

Auch die anderen neuen und alten Charaktere wie Genja oder Harsche (immer in

eine gute Unterhaltung mit Onkat verwickelt) kommen nicht zu kurz. Jeder ist

angemessen mit einer eigenen Geschichte bedacht worden, wenn seine/ihre Rolle

elementar genug für das Buch war. Dieser letzte Band ist ein schöner Abschluss mit einem Ende ohne Fragen.  Vielleicht wünsche ich mir 20 Seiten mehr um einen nichtganz so zahmen und allgemeinen Abschluss zu haben. Aber zufrieden bin ich

trotzdem.

 

Das Fazit:

Ich mag Bücher in denen es vielleicht etwas holprig,  aber trotzdem zielstrebig aufs

Ziel zugeht. Zu viele Schleifen und Sackgassen lassen mich manchmal vergessen

wo es nochmal hingehen soll und warum ich mir das Buch nochmal gekauft habe.

Bin also sehr begeistert von dem Buch, werde es auf jeden Fall in Betracht ziehen

diese Reihe nochmal und zwar am Stück zu lesen, damit ich die wichtigen und

kleinen Details nicht aus den Augen zu verliere. Diese Reihe steht mit Recht in der

Jugendbuchabteilung, ist aber für jeden begeisterten Fantasy Liebhaber eine gute

Wahl. Und für die jüngeren ein gelungener Einstieg in die Welt der Fantasy. 

 

Die Wertung:

Hier vergebe ich 4 von 5 Punkten. Ich mag die Geschichte, ich mag die Charaktere

und liebe die Umschlaggestaltung.


(07.11.2014)

Sonntag, 2. November 2014

[Rezension] Die Flammende - Kristin Cashore

Die Flammende - Kristin Cashore

(Taschenbuch)

 
Verlag: Carlsen

 
Das Buch hat mich überrascht,  aber leider nicht so gefesselt wie es der erste Band konnte.


Der Inhalt:
Es beginnt mit dem kleinen intelligenten Jungen. Die Frage, die sich mir stellt ist, wie viel
Einfluss übt er auf seine Mitmenschen aus. Wo endet seine Grausamkeit?
Das Mädchen mit den flammenden Haaren ist ein sogenanntes Monster. Wahrscheinlich
eine der letzten ihrer Art. Ihr Anblick bringt nicht nur Menschen dazu sich in jeder nur
erdenklichen Beziehung total unangemessen aufzuführen, nein auch die Tierwelt (auch dort gibt es diese abnormal hübschen, verlockenden Tiere) hat sie zum fressen gern. Ihre
Anwesenheit muss ständig bedeckt gehalten werden. Das hält sie allerdings nicht davon ab
ihr Leben für das Wohl aller, für das Land wichtigen Menschen, aufs Spiel zu setzen.
Besonders der Bastard Prinz hat es Ihr angetan. Seine abweisende und trotzdem fürsorgliche Art schmeichelt ihr. Auch hier lässt der Krieg mit Verschwörungen nicht lange auf sich warten. Dieser muss
gewonnen werden, um das Wohl und den Fortbestand des Landes zu garantieren. Immer
wieder wird das Monster Mädchen mit ihrer Vergangenheit konfrontiert, welche sie natürlich zu vergessen versucht. Doch kann all das die Wende in diesen Konflikt bringen?

 
Was ich denke:
Ein zweiter Band, der bis auf eine Person meiner Meinung nach überhaupt nichts mit dem
fabelhaften ersten Band gemein hat. Das hat mich um das direkt zu sagen alles sehr
enttäuscht.  Die Hoffnung auf eine Fortsetzung des fabelhaften Duos aus Katsa und Bo rückt durch
dieses Buch in weite Ferne. 
Fire, das flammende Mädchen ist mir total unsympathisch. Halb hilflos, halb übermütig.
Empfinde ich sie als eher unangenehm und kann mich so auch mehr schlecht als recht in siehineinversetzen. 
Da finde ich die Art des Bastard Prinzen angenehmer. Abweisend und fürsorglich zugleich. Er beschützt seinen Bruder - den rechtmäßigen Thronfolger und seine winzige Familie.
Der Charakter des Thronfolgers ist schnell beschrieben: schwach. Ich kann mir nicht
vorstellen solch einen König zu haben, denn er schafft es nur ganz knapp der Verführung
der Monster Dame Fire zu widerstehen. Begeht immer wieder die gleichen Fehler und lernt
nur im Tempo einer Schnecke dazu.

 
Das Fazit:
Ich hoffe wirklich, dass meine Enttäuschung über dieses Buch,  durch das ich mich
regelrecht gequält hab, raus kommt. Meine Hoffnung ruht nun natürlich auf dem dritten Teil.
In diesem soll es ja dann laut Buchrücken wieder um die Prinzessin gehen
(und Bo & Katsa!?). Ich bin wirklich gespannt. 

 
Die Wertung:
Ich muss über diese Wertung (fast) gar nicht nachdenken, es gibt nur 1 von 5 Punkten. Und den bekommt das Buch nur, weil der Buchumschlag wirklich toll aussieht.

 
(02.11.2014)