Samstag, 15. November 2014

[Rezension] Saphirblau - Kerstin Gier

Saphirblau (Liebe geht durch alle Zeiten) – Kerstin Gier

(gebundene Ausgabe)

 
Verlag: Arena

 
Hier beginnt erst das echte Abenteuer, nämlich den richtigen Menschen zu trauen.

 
Der Inhalt:
Gwendolyn und Gideon sind ein Paar, endlich scheint sich Ihr Leben wieder auf eine verdrehte Weise zu normalisieren. Aber natürlich kommt etwas dazwischen und dieses etwas heißt Graf von St. Germain. Er säht in Gwendolyn Zweifel an der aufrichtigen Liebe von Gideon ihr gegenüber. Ob diese Zweifel berechtigt sind, ist schwer herauszufinden, auch wenn ihre Freundin Leslie immer noch tatkräftig an Gwennys Seite steht und sie einen etwas ungewöhnliche neue Freundschaft geschlossen hat.
Der kleine, aufgeweckte Wasserspeierdämon, nur für Gwendolyn zu sehen, spioniert für sie, muntert sie auf und bringt einen neuen, turbulenten Aspekt in die aufregende Geschichte um die Zeitreisenden.
Gideon arbeitet weiterhin daran die fehlenden Blutproben für den zweiten Chronografen zu sammeln, wohingegen Gwendolyn weiterhin versucht die Puzzelteile um ihre Prophezeiung, in eine logische Ordnung zu bringen.

 
Was ich denke:
Meine Begeisterung für diese Reihe hält weiterhin an.
Gwendolyn, als die nach außen hin taffe Zeitreisebegleitung von Gideon, kann sich nicht als das etablieren, als was die Loge Sie gerne hätte: als nettes Assecoire für Gideon. Ich mag ihre direkte Art, den Menschen ihre Meinung zu sagen und dabei ab und zu in das nächstgelegene Fettnäpfchen zu treten.
Sie versucht weiterhin das Geheimnis um ihre Geburt, ihre Eltern, die Prophezeiung und eigentlich alles was in ihrem Leben passiert zu lüften. Gideon ist dabei anfangs eine Hilfe, doch dann trennen sich ihre Wege, zumindest der Weg auf den sich ihre Beziehung abgespielt hat. Die Zeitreise Zweisamkeit läuft ja weiter.
Mein Gefühl sagt mir, dass Gideon einfach noch nicht bereit ist, die Loge auf diese Weise zu hinterfragen, wie es Gwendolyn zum jetzigen Zeitpunkt bereits tut.
Etwas verwirrend ist die Logik des Zeitflusses, allerdings wenn man einmal den Durchblick hat, läuft’s.
Mein neuer Liebling in dieser Geschichte ist natürlich Xemerius, der Wasserspeierdämon. Er ist einfach nur witzig. Wenn er in Erscheinung tritt, verfalle ich regelmäßig wegen seiner Kommentare in einen totalen Lachanfall. Dieser kleine Wicht ist eine der besten Einfälle, welcher die Autorin hatte. Wünsche mir fast selber so einen Gefährten, aber dann kehre ich in die Wirklichkeit zurück und … naja wer kennt das nicht.

 
Das Fazit:
Der Zweite Band kann mit dem ersten Band locker mithalten. Man merkt natürlich, dass es ein Zwischenband ist, der den Weg zum fulminanten Finale ebnet.
Das schadet diesem Buch aber nicht. Es macht einem nur noch begieriger darauf endlich den dritten Teil in den Händen zu halten und eigentlich ohne Unterbrechung weiter in dieser so realen Welt zu verweilen. Das ist auch ein Aspekt den ich so sehr an diesen Büchern mag. Wenn die Geschichte in einer total normalen Welt spielt und auf einmal passiert etwas total Ungewöhnliches. So cool.

 
Die Wertung:
Ganz klar wieder 5 von 5 Punkten. Ich mag die Idee. Ich mag die Ausführung.

(15.11.2014)

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