Freitag, 26. Dezember 2014

[Rezension] Die Auserwählten im Labyrinth - James Dashner

Die Auserwählten im Labyrinth – James Dashner

(Taschenbuch)

 
 
Verlag: Carlsen

 
Bevor ich den Trailer zu „Maze Runner“ gesehen habe, wusste ich gar nichts von dieser Reihe. Jetzt habe ich endlich das Buch gelesen und der Film läuft nicht mehr im Kino. Muss mir also bei erscheinen die DVD zulegen.

 
Der Inhalt:
Wenn viele Junen ganz alleine (ohne erwachsene) auf einer Lichtung leben, kann an dieser Situation nur etwas faul sein.
Das ist natürlich nicht erst klar als Thomas auf der Lichtung auftaucht, ohne Erinnerungen an sein bisheriges Leben. Er kennt nur noch seinen Namen. Da geht es ihm genauso wie den anderen Bewohnern auf der Lichtung.
Nach und nach lernt er das Leben in dieser Isolation kennen, denn die Lichtung liegt nicht etwa in der Natur in einem Wald, sondern im Mittelpunkt eines Labyrinths, aus dem es anscheinen keinen Ausweg gibt. Auch wenn die sogenannten Läufer unermüdlich danach suchen und ständig ihr Leben aufs Spiel setzen.
Doch dann taucht ein Mädchen auf der Lichtung auf. Woraufhin sich ALLES ändert!

 
Was ich denke:
Zu Beginn des Buches gibt es so viele Namen, die man sich merken und zuordnen muss, das ich erstmal etwas verwirrt durch die ersten Seiten gestolpert bin. Als dann aber die Charaktere von dem Autor weiter ausgearbeitet wurden, ging das zuordnen recht schnell und werden natürlich  nicht alle (ca.) 50 Namen genannt. Also keine Angst.
Für mich stehen Thomas, Minho, Newt, Alby, Chuck und Teresa im Zentrum des Geschehens. Zumindest sind das die sechs Personen, deren Namen am meisten fallen.
Ich bin es gar nicht so gewohnt ein Buch aus der Sicht einer männlichen Person (Thomas) zu lesen, was mir aber mal wieder sehr gut gefallen hat. Thomas ist eine wirklich sehr realistische Person auch wenn er anscheinend eine unglaubliche „Angst-Toleranz“ hat, ist sein Verhalten ohne große Erklärungen nachvollziehbar und menschlich. Ich habe Ihn wirklich sehr ins Herz geschlossen!
Teresa hat für mich noch keinen klar definierten Charakter, da sie eine lange Zeit einfach abwesend war. Bisher kann ich nur sagen, dass sie sehr von sich überzeugt zu sein scheint. Zwischenzeitlich hatte ich sogar das Gefühl, sie gehört eher zu den Feinden.
Chuck ist einfach nur ein total netter Junge. Sehr unbedarft und liebenswert.
Dann bleiben nur noch Minho (Läufer), Newt und Alby, die beide für mich die Anführer sind. Allen dreien liegt extrem viel daran das es allen auf der Lichtung gut geht. Aber sie schrecken auch nicht davor zurück, allen Gefahren zu trotzen um das Labyrinth zu verlassen.

 
Das Fazit:
Der Schreibstil des Autors hat mir sehr gut gefallen. Dieser ist sehr flüssig, einfach zu lesen und man fühlt sich dadurch auch direkt mit dem Buch verbunden.
Cool fand ich (kann natürlich nur über das Taschenbuch schreiben), dass das Kapitel immer mit einem Bild beginnt, das sich immer weiter aus den einzelnen „Pixeln“ zusammensetzt. Auch der Umfang der Kapitel war sehr angenehm zu lesen (relativ kurz, sodass man das Gefühl hatte richtig flott zu lesen -> 64 Kapitel), ich mag es wenn ich mein Buch abends am Ende eines Kapitels weglegen kann und nicht mittendrin aufhören muss, weil es noch 40 Seiten bis zum Ende des laufenden Kapitels sind.

 
Die Wertung:
Das Buch ist ein spannender, kurzweiliger Auftakt zu einer Trilogie. Ich hoffe das der nächste Teil auch so schön zu lesen ist!
5 von 5 Punkten!

 
(26.12.2014)

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