Mittwoch, 7. Januar 2015

[Rezension] Die Seiten der Welt - Kai Meyer


Die Seiten der Welt – Kai Meyer
(gebundene Ausgabe)

 



 
Das Buch ist nicht einfach nur ein Buch das man wegen seiner tollen Umschlaggestaltung im Regal stehen haben sollte!
 

Der Inhalt:
Furia lebt mit Ihrem Bruder und Vater in totaler Abgeschiedenheit. Sie ist nicht einfach nur eine Buchliebhaberin, sondern sie ist eine Bibliomantin, das bedeutet, sie schöpft aus Büchern Kraft und kann mit dieser Magie wirken.
Doch Furia fehlt noch immer ihr Seelenbuch, das sie, wie jeden anderen Bibliomanten, um einiges mächtiger werden lässt.
Schnell kommen die Ereignisse ins Rollen, ihr Vater fällt einem „Unfall“ zu Opfer, ihr Bruder wird entführt und Furia muss sich ganz allein in Libropolis allen nur erdenklichen Gefahren aussetzen. Auch wenn sie schnell Menschen kennenlernt, die ihr sowohl wohlgesinnt, als auch feindlich gegenüber stehen, muss sie näher hinsehen um sich für die richtigen Verbündeten zu entscheiden.


Was ich denke:
Ich bin immer wieder begeistert wenn ich ein Buch in den Händen halte, was nicht eine Trilogie ist oder sogar noch mehr Bände darauf folgen, denn dann hat man mal wieder die Chance eine Geschichte „schnell“ zu Ende zu lesen. Und bei dieser liest man nicht schnell, weil man schnell in eine andere Geschichte tauchen möchte, sondern weil es einfach so spannend ist und man unbedingt wissen möchte wie es endet.
Furia ist eine junge Heldin. Sie weiß wirklich wenig über die wahre Welt der Bibliomantik, aber dafür kann sie ja nichts, da Ihr Vater alles ferngehalten hat. Doch obwohl sie manchmal etwas hinterweltlerisch daher kommt, ist ihre Auffassungsaufgabe extrem schnell. Ich wurde zum Ende des Buches hin mit einem Ergebnis konfrontiert, das ich bis dahin in keinster Weise erwartet hatte und auch in Furias Gedankengang überhaupt nicht habe kommen sehen. Ich wurde regelrecht überrumpelt.
Eine wirklich tolle Figur die Kai Meyer geschaffen hat!

 
Das Fazit:
Ich liebe diese Welt der Bücher. Man fühlt sich direkt heimisch und möchte auch in den Straßen von Libropolis umherwandern, in alle Buchläden gehen und frei von Versandhäusern sein.
Auch wenn zum Ende hin ein paar Fragen, die sich um die Wiederstandbewegung drehen, offen bleiben, ist das Buch wirklich rund und zufriedenstellend.
Genauso gelungen sind die ganzen Nebenfiguren, von denen es wirklich nicht wenige gibt. Dazu gehört auch, das sich in diesem Buch die Liebesgeschichte nicht zwischen Furia und Finnian entspannt, sondern zwischen Finnian und …

 
Die Wertung:
Hier gibt es sofort die volle Punktzahl, also 5/5 Punkten.
Das Buch ist einfach nur zu empfehlen. Ich denke Leute, die die Stadt der träumenden Bücher von Walter Moers mochten werden diese Welt noch besser finden.
 

(07.01.2015)

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