Samstag, 30. Mai 2015

FF Deutscher Follow Friday

FF - Deutscher Follow Friday 29.05.2015

Dieser ganz besondere Freitag, der zum Glück jede Woche wiederkehrt, wird von
A Bookshelf Full of Sunshine
veranstaltet.

Diese Woche nehme ich das 13. mal daran Teil, eine von Ihr gestellte Frage rund um Bücher zu beantworten.
Detailinformationen findet ihr auf Ihrem Blog (einfach oben klicken!).

Frage dieser Woche:
Wenn ihr an den Bücherstapel neben eurem Bett denkt. Freut ihr euch darüber, oder stresst es euch?

Meine Antwort:
Ich muss sagen, mein SuB ist "nur" 11 Bücher groß. Und das stresst mich überhaupt nicht. Wenn ich bei anderen von SuB's mit 100 oder sogar 150 Büchern lese, da würde ich schon gestresst sein. Aber meiner ist klein und übersichtlich. Deswegen bin ich auch recht zuversichtlich, dass ich den in diesem Jahr wieder auf null reduziert bekomme.
Allen anderen wünsche ich viel Glück beim SuB-Abbau ;D



Montag, 25. Mai 2015

[Rezension] Das unendliche Meer - Rick Yancey

Das unendliche Meer – Rick Yancey
(gebundene Ausgabe)
 
Verlag: Goldmann
 
Der Inhalt:
Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...
 
Lieblingszitat:
„Die Anderen verstanden das, verstanden es besser als die meisten von uns. Ohne Glaube keine Hoffnung, ohne Hoffnung kein Glaube, ohne Vertrauen keine Liebe, ohne Liebe kein Vertrauen. Wenn man eines davon wegnimmt, stürzt das gesamte menschliche Kartenhaus in sich zusammen.“
(Quelle: Das unendliche Meer von Rick Yancey, 1. Auflage)
 
Das Fazit:
In dem Buch „Das unendliche Meer“ ist einiges anders als in seinem Vorgänger.
Erstens, die Geschichte wird aus der Sicht von Ringer, Cassie, Evan und Poundcake erzählt.
Zweitens, der Großteil der Geschichte spielt sich an zwei Orten ab und
Drittens, Ringer hat Gefühle… (Ich bin immer noch total von den Socken!)
Außer diesen drei kleinen Dingen gibt es natürlich noch einiges mehr, das mir aufgefallen ist und ich sowohl gut als auch nicht so toll fand.
Auch in diesem Buch wird wieder während der eigentlichen Handlung viel Hintergrundmaterial geliefert, das bringt einem die Figuren wieder etwas näher und macht viele Handlungsweisen um einiges verständlicher (ganz besonders bei Ringer und Poundcake).
Generell finde ich die handelnden Personen wieder toll und sehr echt beschrieben. Auch wenn ich mich manchmal frage wie Zombie oder Evan sich bei den Verletzungen, die sie erlitten haben, noch auf den Beinen halten können, ist jede Handlung und deren Konsequenz ganz klar nachzuvollziehen. Und genau das macht dieses Endzeit-Szenario mal wieder so beängstigend. Es wirkt alles so echt, dass man immer mal wieder zum Himmel auf schaut und sich wundert warum dort kein „Mutterschiff“ zu sehen ist.
Basierend auf den fünf Wellen, stellt sich mir immer wieder die Frage (wie auch den Charakteren im Buch), warum die Anderen die Menschheit nicht auf einen Schlag auslöschen, sondern immer wieder ein paar Milliarden!? Zum Glück gibt es darauf den Teil einer Antwort in diesem Buch.
Nicht so gut gefallen hat mir, dass durch die wenigen Ortswechsel die Erzählung etwas an Schwung eingebüßt hat. Natürlich findet hier sehr viel Action und Nervenkitzel auf engsten Raum statt, aber man wird das Gefühl nicht los, dass die Figuren feststecken und immer auf etwas warten. Aber das ist auch mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch.
 
Die Wertung:
Ich hatte einen Kritikpunkt, den das Buch einen Punkt kostet. Damit bleiben noch 4 von 5 Punkten. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, auf deren Fortsetzung ich mich schon wirklich sehr freue!
 
(25.05.2015)

Freitag, 22. Mai 2015

FF - Deutscher Follow Friday

FF -Deutscher Follow Friday 22.05.2015

Dieser ganz besondere Freitag, der zum Glück jede Woche wiederkehrt, wird von
A Bookshelf Full of Sunshine
veranstaltet.

Diese Woche nehme ich das zwölfte mal daran teil, eine von ihr gestellte Frage rund um Bücher zu beantworte.
Detailinformationen findet ihr auf ihrem Blog (einfach oben klicken!).

Frage dieser Woche:
Da ich diese Woche zwei ARCs im Briefkasten hatte, die ich jetzt schon rezensieren darf, mache ich mir doch gerade ein paar Gedanken zu den Unterschieden zwischen uns und dem englischsprachigen Raum.
Wie seht ihr das? Hättet ihr es lieber, wenn Blogger Leseexemplare vorab rezensieren dürfen, oder lasst ihr euch lieber am Erscheinungstag überraschen?

Meine Antwort:
Also wenn ich ehrlich bin, muss ich sagen dass ich mich nur für den Erscheinungstag eines Buches interessiere,  wenn es der lang ersehnte nächste Teil einer Reihe ist. Und bei denen lasse ich mich lieber überraschen, als schon vorher bei einem Blogger zu lesen wie schrecklich er oder sie diese Fortsetzung fand. Ich weiß,  dass ist jetzt eine sehr negative Sichtweise auf dieses Thema... Aber was soll ich machen,  dass sind halt meine tiefsten Ängste als Leser bei diesem Thema.
Als Blogger ist es natürlich super Mega allen aNieren etwas voraus zu haben & mit einer Rezension beratend zur Seite stehen zu können.
Bei diesem Thema bin ich richtig hin & her gerissen...

Montag, 18. Mai 2015

[Rezension] Elias & Laia Die Herrschaft der Masken - Sabaa Tahir

Elias & Laia Die Herrschaft der Masken – Sabaa Tahir
(gebundene Ausgabe, Leseexemplar)


Verlag: One



Der Inhalt:
Wie überlebt man in einer Welt, in der Männer mit silbernen Masken jeden Tag den Tod bringen können? Wie kann man sich selbst treu bleiben, wenn die Herrschenden des Imperiums alles dafür tun, voller Grausamkeit ein ganzes Volk zu unterjochen? Elias und Laia stehen auf unterschiedlichen Seiten. Und doch sind ihre Wege schicksalhaft miteinander verknüpft.
Während Elias in der berühmten Militärakademie von Schwarzkliff dazu ausgebildet wird, als Elite-Krieger die silberne Maske der Macht voller Stolz und ohne Erbarmen zu tragen, muss Laia täglich die Willkür der Herrschenden fürchten. Als ihre Familie ermordet wird und ihrem Bruder die Hinrichtung droht, schließt sie sich dem Widerstand an. Als Sklavin getarnt, dringt sie in das Innerste von Schwarzkliff vor. Dort trifft sie auf Elias, den jungen Krieger, der eigentlich ihr Feind sein müsste ...


Lieblingszitat:
„Es gibt zwei Arten von Schuld“, sage ich leise. „Die Schuld, die eine Last ist, und die, die dir ein Ziel schenkt. Deine Schuld soll dein Antrieb sein. Sie soll dich daran erinnern, wer du sein willst. Zieh eine Grenze in deinem Kopf. Überschreite sie nie wieder. Du hast eine Seele. Sie hat Schaden genommen, aber sie ist immer noch da. Lass nicht zu, dass sie sie dir nehmen, Elias.“
(S. 429 aus Elias & Laia Die Herrschaft der Masken von Sabaa Tahir)


Das Fazit:
Das Cover des Buches finde ich sehr schön und gab mir direkt einen kleinen Einblick in die Welt, die mich auf den Seiten erwarten würde.
Als ich das Buch angefangen habe zu lesen, musste ich mich zuerst etwas in das Buch einfinden. Nach den ersten vier bis fünf Kapiteln hatte ich mich dann mit Elias und Laia angefreundet, sodass ich das Buch förmlich verschlungen habe.
Die Geschichte wird immer abwechselnd aus der Sicht von Elias und Laia geschrieben. Den ersten Pluspunkt erhält das Buch schon, weil es mir leicht fiel die beiden Perspektiven auseinander zu halten. Die Charaktere sind sehr verschieden, Elias soll ein gewissenloser Killer und Laia ein verängstigtes kleines Mädchen sein. Im weiteren Verlauf der Geschichte wird dem Leser allerdings klar, dass beide nicht mit dem anfangs gezeichneten Bild dieser beiden Charaktere übereinstimmen.
Interessant finde ich, dass Laias und Elias Weltbild beschränkt sind. Den Wandel, dass es in der Welt in der die beiden Charaktere leben mehr als nur schwarz und weiß gibt, hat die Autorin richtig toll in die Geschichte eingeflochten. Ich war total überrascht als mir klar wurde, dass alle denen ich bisher Vertraut hatte nicht unbedingt meine Freunde sind und ich denke genau so wird es auch Elias und Laia gegangen sein.
Am liebsten mochte ich die Wendung am Ende des Buches, erst dort kristallisiert sich wirklich heraus, wer der beiden die Stärke besitzt immer weiter zu gehen um seine persönlichen Ziele zu erreichen. Das Ende ist ein solch genialer Cliffhanger, dass ich mir wünschte den zweiten Band schon lesen zu können.
Der Stil der Autorin gefällt mir sehr gut, die Dialoge sind sehr angenehm zu lesen und wirken sehr natürlich, ich hatte nie das Gefühl: „Diese Antwort musste jetzt kommen, damit die Geschichte weiterlaufen kann…“. 
Im Großen und Ganzen gab es zwei Stellen, die etwas langatmig waren, aber die waren schnell vergessen, wenn der Perspektiv-Wechsel kam.


Die Wertung:
Ich gebe diesem tollen Buch unglaubliche 5 von 5 Punkten. Ich mochte das Buch von der Leseprobe bis zum letzten Punkt.
Achso, als kleiner Hinweis, an alle Fantasyliebhaber: Auch wenn es zu Anfang nicht so scheint, dieses Buch für junge Erwachsene birgt mehr als nur ein paar fantastische Wesen…

(19.05.2015)

Donnerstag, 7. Mai 2015

[Rezension] Mein Leben ohne Gestern - Lisa Genova

Mein Leben ohne Gestern – Lisa Genova
(Taschenbuch)
 

Verlag: Bastei Lübbe

 
Ich habe das Buch zu Ostern geschenkt bekommen, da ich es lesen wollte, bevor ich mir den Film ansehe. Den Trailer fand ich nämlich extrem interessant.
 

Der Inhalt:
Was ist wenn du gesund bist. Und dann merkst du etwas stimmt nicht mit dir. Du schiebst es auf den Stress. Aber wenn es nicht der Stress ist, wie gehst du mit der echten Diagnose um?
Das alles sind Fragen, die sich Alice stellen muss, als sie die endgültige Diagnose (genetisches) Alzheimer erhält.
Wie sagt man es seinem Ehemann? Wie sagt man es den Kindern?
Wie geht man damit um, wenn man alles verliert, was einem wichtig ist?
Genau das geschieht Alice.

 
Das Fazit:
Das Buch ist total berührend, allerdings nicht auf diese Art, bei der man direkt in Tränen ausbricht, sondern auf diese Art, bei der man dem unausweichlichen ins Auge sieht. Natürlich hat man Angst, die sollte man auch haben, bei einer Krankheit die keine andere Möglichkeit bietet als in seinem eigenen Kopf verloren zu gehen.
Ich habe mich bisher noch nie mit Alzheimer beschäftigt, ich kenne auch niemanden der Alzheimer hat. Aber nachdem ich dieses Buch gelesen habe, fühle ich mit den Erkrankten. Die Unausweichlichkeit dieser Krankheit ist beunruhigend, ganz besonders in der Zeit in der wir leben. Heute gibt es Heilungen oder wenigstens Möglichkeiten einen fairen Kampf zu führen, gegen fast jede bekannte Krankheit. Wir haben im Grunde die grundlegende Angst verloren.
Alice erhält die Diagnose Alzheimer. Ich finde die Protagonisten unwahrscheinlich stark. Sie hat eine Heidenangst vor Ihrer Zukunft. Was Sie erwartet, wie schnell die Krankheit Ihr alles rauben wird, dass Sie bisher ausgemacht hat.
Es fällt mir wirklich schwer andere Worte als stark und tapfer zu finden. Es gibt nur so kleine wenige Momente in diesem Buch, in denen Sie sich der puren Verzweiflung hin gibt.
Desweiteren ist es der Autorin unglaublich gut gelungen, zu zeigen, was einem in solch einer Situation noch wichtig ist, das ist und bleibt die Familie, kein Geld, keine wissenschaftliche Errungenschaft bedeutet einem noch besonders viel.
Genauso interessant wie Alice innerer Aufruhr ist das Verhalten Ihrer Familie. Wer wie mit dieser Diagnose der Mutter umgeht und wer zuletzt bleibt.
Ich bin froh dieses Buch gelesen zu haben. Alles was dieses Buch einem gibt, ist wirklich schwer in Worte zu fassen.
Ich finde dieses Buch extrem gelungen.

 
Die Wertung:
Diese Geschichte hat mich sehr berührt. Ich möchte das sie jeder liest, nur um einen kleinen Einblick in die Welt einer solch bestimmenden Krankheit zu bekommen.
5 von 5 Punkten.

 
(07.05.2015)

Samstag, 2. Mai 2015

[Rezension] Die 5. Welle - Rick Yancey

Die 5. Welle – Rick Yancey
(gebundene Ausgabe)


Verlag: Goldmann

Nachdem mich die Verkäuferin vorwarnte, das Buch sei wirklich heftig, war ich noch mehr gespannt.

Der Inhalt:
Als das Mutterschiff das erste mal gesichtet wird, ist nicht klar was die Außerirdischen wollen. Erst als die zweite vernichtende Welle über die Menschheit hinwegrollt ist klar, dass die Allbewohner nicht freundlich gesinnt sein können. Es folgen zwei weitere Wellen, die kaum noch Menschen übrig lässt.
Aber warum das alles.
Cassie weiß nur eins. Ihre Mutter ist tot. Ihr Vater ist tot. Jetzt muss Sie Ihr Versprechen Ihrem Bruder gegenüber einlösen.
Doch als Cassie von einem Silencer angeschossen wird, scheint Ihr vorhaben ein jähes Ende zu finden.

Das Fazit:
Dem Autor ist es so unglaublich gut gelungen die Charaktere klar zu trennen. Es gab für mich überhaupt keine Probleme die erzählenden Personen auseinander zu halten. Das hat mich wirklich begeistert.
Die Geschichte beginnt während die Alien Invasion schon in vollem Gange ist, dadurch kommt beim Leser überhaupt keine Langweile auf. Man muss nicht warten bis die Geschichte endlich beginnt, man ist direkt mitten im Geschehen.
Der Hintergrund wird durch Rückblicke geliefert, was die Geschichte sehr abwechslungsreich gestaltet.
Die Handlung wird überwiegend aus der Sicht von Cassie und Zombie geschildert. Beide erleben die Invasion völlig unterschiedlich, wodurch es einem viel leichter fällt ein Gesamtbild dieser Apokalypse zu bekommen.
Ich kann mich auch nicht wirklich entscheiden welche der beiden Erzählstränge ich lieber gelesen habe, beide sind so unglaublich interessant.
Desweiteren sind beide Protagonisten sehr realistisch beschrieben, ich hatte überhaupt keine Probleme mich mit den beiden zu identifizieren und Ihre Gefühlswelt nachzuempfinden.
Cassie ist eine wirklich tapfere Kämpfernatur. Sie hat so viel Schlimmes hautnah erlebt, das sich manch anderer schon längst zum Sterben hingelegt hätte.
Zombie ist ziemlich interessant. Bei Ihm merkt man, dass er einen ständigen inneren Kampf austrägt und er nicht immer als Sieger hervorgeht.


Die Wertung:
Dieses Buch bekommt starke 5 von 5 Punkten.
Das Buch ist jedem zu empfehlen, der die Tribute oder die Auserwählten mochte. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil!

(03.05.2015)