Montag, 25. Mai 2015

[Rezension] Das unendliche Meer - Rick Yancey

Das unendliche Meer – Rick Yancey
(gebundene Ausgabe)
 
Verlag: Goldmann
 
Der Inhalt:
Die erste Welle vernichtete eine halbe Million Menschen, die zweite noch viel mehr. Die dritte Welle dauerte ganze zwölf Wochen an, danach waren vier Milliarden tot. Nach der vierten Welle kann man niemandem mehr trauen. Cassie Sullivan hat überlebt, nur um sich jetzt in einer Welt wiederzufinden, die von Misstrauen, Verrat und Verzweiflung bestimmt wird. Und während die fünfte Welle ihren Verlauf nimmt, halten Cassie, Ben und Ringer ihre kleine Widerstandsgruppe zusammen, um gemeinsam gegen die Anderen zu kämpfen. Sie sind, was von der Menschheit übrig blieb, und sie werden sich so schnell nicht geschlagen geben. Und während Cassie immer noch hofft, dass ihr Retter Evan Walker lebt, wird der Kampf ums Überleben immer aussichtsloser. Bis eines Tages ein Fremder versucht, in ihr Versteck einzudringen...
 
Lieblingszitat:
„Die Anderen verstanden das, verstanden es besser als die meisten von uns. Ohne Glaube keine Hoffnung, ohne Hoffnung kein Glaube, ohne Vertrauen keine Liebe, ohne Liebe kein Vertrauen. Wenn man eines davon wegnimmt, stürzt das gesamte menschliche Kartenhaus in sich zusammen.“
(Quelle: Das unendliche Meer von Rick Yancey, 1. Auflage)
 
Das Fazit:
In dem Buch „Das unendliche Meer“ ist einiges anders als in seinem Vorgänger.
Erstens, die Geschichte wird aus der Sicht von Ringer, Cassie, Evan und Poundcake erzählt.
Zweitens, der Großteil der Geschichte spielt sich an zwei Orten ab und
Drittens, Ringer hat Gefühle… (Ich bin immer noch total von den Socken!)
Außer diesen drei kleinen Dingen gibt es natürlich noch einiges mehr, das mir aufgefallen ist und ich sowohl gut als auch nicht so toll fand.
Auch in diesem Buch wird wieder während der eigentlichen Handlung viel Hintergrundmaterial geliefert, das bringt einem die Figuren wieder etwas näher und macht viele Handlungsweisen um einiges verständlicher (ganz besonders bei Ringer und Poundcake).
Generell finde ich die handelnden Personen wieder toll und sehr echt beschrieben. Auch wenn ich mich manchmal frage wie Zombie oder Evan sich bei den Verletzungen, die sie erlitten haben, noch auf den Beinen halten können, ist jede Handlung und deren Konsequenz ganz klar nachzuvollziehen. Und genau das macht dieses Endzeit-Szenario mal wieder so beängstigend. Es wirkt alles so echt, dass man immer mal wieder zum Himmel auf schaut und sich wundert warum dort kein „Mutterschiff“ zu sehen ist.
Basierend auf den fünf Wellen, stellt sich mir immer wieder die Frage (wie auch den Charakteren im Buch), warum die Anderen die Menschheit nicht auf einen Schlag auslöschen, sondern immer wieder ein paar Milliarden!? Zum Glück gibt es darauf den Teil einer Antwort in diesem Buch.
Nicht so gut gefallen hat mir, dass durch die wenigen Ortswechsel die Erzählung etwas an Schwung eingebüßt hat. Natürlich findet hier sehr viel Action und Nervenkitzel auf engsten Raum statt, aber man wird das Gefühl nicht los, dass die Figuren feststecken und immer auf etwas warten. Aber das ist auch mein einziger Kritikpunkt an diesem Buch.
 
Die Wertung:
Ich hatte einen Kritikpunkt, den das Buch einen Punkt kostet. Damit bleiben noch 4 von 5 Punkten. Alles in allem eine gelungene Fortsetzung, auf deren Fortsetzung ich mich schon wirklich sehr freue!
 
(25.05.2015)

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