Sonntag, 13. Dezember 2015

[Rezension] Silber: Das dritte Buch der Träume - Kerstin Gier

Silber: Das dritte Buch der Träume – Kerstin Gier
(gebundene Ausgabe)

 
Verlag: FJB
 
Der Inhalt:
Es ist März, in London steht der Frühling vor der Tür – und Liv Silber vor drei Problemen. Erstens: Sie hat Henry angelogen. Zweitens: Die Sache mit den Träumen wird immer gefährlicher. Arthur hat Geheimnisse der Traumwelt ergründet, durch die er unfassbares Unheil anrichten kann. Er muss unbedingt aufgehalten werden. Drittens: Livs Mutter Ann & Graysons Vater Ernest wollen im Juni heiraten. Und das böse Bocker, die Großmutter von Grayson, hat für die Hochzeit ihres Sohnes große Pläne, allerdings ganz andere als die Braut. Liv hat wirklich alle Hände voll zu tun, um die drohenden Katastrophen abzuwenden…
 
Lieblingszitat:
„Mia schnaubte empört. ››So was Blödes hier würde mir bestimmt nicht einfallen. Meine Scherze sind lustig.‹‹
››Ja, Mr Snuggles lacht sicher jetzt noch‹‹, murmelte Florence.“
(Seite 337)
 
Das Fazit:
Interessante Entwicklung die Liv im Verlauf der Silber Trilogie gemacht hat. In diesem Band hat sie sich wirklich in ein klassisches Mädchen mit all den kleinen Macken verwandelt (wie man es ja auch von sich selber das ein oder andere mal erlebt hat…). Generell die Entwicklung der Beziehungen, An- & Einsichten der Hauptfiguren lassen die Geschichte so real erscheinen. Ich habe Grayson, Liv, Mia und Henry erst in diesem Buch richtig lieben gelernt. Alle vier sind wirklich sehr verschieden, es macht einfach Spaß mit Ihnen ihr „Traum-Abenteuer“ zu erleben und mitzufiebern.
Gefühlt hat sich der Großteil des Buches in den Träumen abgespielt, wodurch ich das
Zeitgefühl im Buch fast komplett verloren hatte, das hat mich nicht groß gestört, nur immer mal wieder stutzig gemacht, das so viel passiert ist und trotzdem erst der nächste Tag angebrochen ist – Kein Wunder das Liv morgens immer so fertig ist… Durch diese verstärkten Traum-Aufenthalte ist natürlich das Drum-Herum etwas in den Hintergrund getreten. Allerdings nicht Persephone, die hatte in diesem Buch ihren großen Durchbruch, ich habe sie wirklich zu lieben gelernt. Auch wenn sie keine große Rolle in dem Buch spielt mag ich sie wirklich gerne.
Desweiteren hat man bis zu einem bestimmten Punkt des Buches überhaupt nicht gemerkt, das man gerade den Abschluss-Band einer Trilogie in der Hand hält, aber dann kam der klassische Wendepunkt, die Ereignisse fingen an sich unterschwellig zu beschleunigen und im Showdown überschlugen sich die Ereignisse um in einem wirklich unspektakulären Ende ihre Auflösung zu finden. Raffiniert und spannend gemacht, aber nichts „weltveränderndes“.
Jetzt darf ich eine wichtige Person nicht vergessen: Secrecy. Wer hinter diesem Pseudonym steckt wird aufgelöst und damit hätte ich nicht gerechnet :D
 
Die Wertung:
Wegen des Endes gibt es 4 von 5 Punkten.
Das spiegelt dann auch die gesamte Trilogie wieder. Alle Bücher haben mir gefallen und ich habe sie gerne gelesen, ob es Bücher sind, die ich wie die Edelsteintrilogie mehrmals lesen werde, weiß ich noch nicht so genau, das wird sich noch herausstellen. Aber Kerstin Gier hat im Ganzen eine tolle und mitreißende Geschichte geschrieben, die ich wärmstens empfehlen kann.
 
(13.12.2015)

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