Mittwoch, 28. September 2016

[Rezension] Die Kinder der Kirschblüte: Bahlheim - Cardo Polar

Die Kinder der Kirschblüte: Bahlheim – Cardo Polar
(eBook, Rezensionsexemplar)



Verlag: Selfpublisher
Der Inhalt:
Die Villa, mitten im Nirgendwo der mecklenburgischen Seenplatte, ist ein sicheres Versteck – vorerst. Hanna und Nicole lernen viel über Hannas Kräfte und lang verborgene Geheimnisse. Jetzt haben sie die Chance, ihren Traum der Kinder der Kirschblüte zu verwirklichen. Allerdings setzen sie dabei Dinge in Gang, deren Wirkung sie bei weitem unterschätzen. Und dann sind da noch die Polizei und der mysteriöse Kreis, die sie jagen.
Als alles eskaliert, wagen sich die Kinder der Kirschblüte aus ihrem Versteck – und machen Fehler. Tödliche Fehler. Denn Bahlheim wartet auf sie …
Lieblingszitat:
„»Was läuft da eigentlich zwischen euch?«, fragte Sven auf einmal verletzt. Andrej grinste. » Nichts, nichts läuft zwischen uns. Genauso wie zwischen euch beiden, oder?« Dann drehte er sich um und ging aus dem Zimmer.“
(Die Kinder der Kirschblüte: Bahlheim von Cardo Polar, Seite 102)
Das Fazit:
„Die Kinder der Kirschblüte: Bahlheim“ ist die 168 Seiten starke Fortsetzung des Buches „Die Kinder der Kirschblüte: Die Kinder erwachen“. Damit ist das Buch in etwa doppelt so lang wie Band eins und hat auch etwas mehr action zu bieten.
Gut hat mir gefallen, dass zu Beginn des Buches nicht allzu viel rekapituliert wurde. Man war direkt wieder in der Handlung und hat Stück für Stück wieder die Charaktere aus Teil eins wieder gefunden.
In Buch zwei haben mir am besten die Kapitel gefallen, in denen Sarah eine Rolle spielt. Ich finde ihre Art am angenehmsten, weil ihre Dialoge aus vollständigen Sätzen bestehen. Dagegen war es für mich diesmal schwer Anschluss zu der Gruppe, den Kindern der Kirschblüte zu finden. Kein Dialog strotzte nicht vor Umgangssprachlichen Wörtern, Jugendsprache und bruchstückhaften Sätzen. Ja damit hat der Autor wirklich die Realität wieder gespiegelt, aber diesmal war das einfach nur anstrengend zu lesen und hat mir keine Freude bereitet. Aus diesem Grund waren mir die Passagen, die nur Gedankengänge der verschiedenen Personen behandelten, am liebsten.
Cardo Polar ist besonders gut „der böse“ Bahlheim gelungen. Ich finde ihn bisher recht authentisch, aber er hatte ja auch nur 2 Auftritte in diesem Buch… Mal sehen, was da noch aus der Feder geschüttelt wird.
Die Wertung:
Alles in allem fand ich das Buch nur mittelmäßig. Es wurden einige nette Haken geschlagen, es schlossen sich bestimmte Kreise und Fragen wurden beantwortet.
Aber Hanna um die es ja eigentlich geht war diesmal eher eine Hintergrundfigur. Ich frage mich immer noch wo diese intelligente junge Frau sein soll. Außerdem hätte ich mir etwas mehr Dynamik für sie gewünscht. Sie war eher eine Marionette…
Daher 3 von 5 Punkten.
(15.09.2016)

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