Mittwoch, 25. Januar 2017

[Kurzrezension] Moby-Dick - Herman Melville



Moby-Dick – Herman Melville
(Taschenbuch)

Verlag: Diogenes

Der Inhalt:
Das gewaltige Epos vom großen weißen Wal und Kapitän Ahab erzählt die Geschichte von Ismael, der sich, des Festlandes müde, auf den Ozean der Möglichkeiten begibt, indem er auf dem Walfänger „Pequod“ anheuert. Nach abenteuerlichen Reisen durch alle stürmischen Meere findet er als einziger der Mannschaft nach Hause zurück – im Sarg seines Freundes Quiqueg.

Lieblingszitat:
„Kann der Leviathan einer so umfassenden Jagd und so schonungslosen Vertilgung auf Dauer standhalten? Wird er nicht eines Tages in allen Meeren ausgerottet sein, wird nicht die Stunde schlagen, da wie der letzte Mensch auch der letzte Wal seine letzte Pfeife schmaucht und mit dem letzten Zuge selbst in Rauch aufgeht?“
(„Moby-Dick“ von Herman Melville, Seite 463)


Das Fazit:
Moby-Dick ist ein Klassiker und deswegen wollte ich dieses Buch auch lesen. Mein Vorwissen beschränkte sich auf Kapitän Ahab führt einen wilden Rachefeldzug gegen den weißen Wal.
Wenn man das Buch auf seine eigentliche Handlung reduziert, dann stimmte mein Vorwissen (und auch der Klappentext) mit dem Buch überein.
Aber das Buch hat 570 Seiten und da wird um einiges mehr beschrieben.
Ismael beschreibt sehr anschaulich und auch sehr ausführlich was die verschiedenen Wale ausmacht und wie, wenn sie dann mal gefangen und getötet sind, alles von ihnen versucht wird zu verwerten. Ich finde dadurch, dass es in eine (beschauliche) Handlung eingebettet ist, macht es einem Spaß sogar etwas zu lernen.
Ich war ein bisschen enttäuscht, dass Moby-Dick einen nur so kurzen Auftritt hatte und man so lange darauf warten musste. Da waren meine Erwartungen einfach zu hoch.


Die Wertung:
Alles in allem hat mir das Buch gefallen, ich bin froh dass ich es gelesen habe. Allerdings sehe ich in dem Buch nicht unbedingt einen Roman, dafür kommt mir die Handlung ein bisschen zu kurz.
(Ich kann dieses Buch nicht mit Punkten bewerten, weil ich mich nicht entscheiden kann, bitte verzeiht mir.)

(20.01.2017)

Mittwoch, 18. Januar 2017

[Rezension] Der Weg der gefallenen Sterne - Caragh O'Brien



Der Weg der gefallenen Sterne – Caragh O‘Brien
(Hardcover)



Verlag: Heyne

Der Inhalt:
Für die junge Gaia gibt es neue Hoffnung:
Sie führt eine tapfere Schar von Männern und Frauen zur Stadt hinter der Mauer, um dort um Hilfe zu bitten. Doch der Weg ist voller Gefahren, und die Antwort auf ihre Bitte ungewiss…
(Klappentext)

Lieblingszitat:
„Wir werden gemeinsam in die Enklave gehen, Hand in Hand! Wir werden ihnen zeigen, was es heißt, mutig zu sein. Wir werden ihnen zeigen, aus was für einem Holz geschnitzt sind.“
(„Der Weg der gefallenen Sterne“ von Caragh O’Brien, Seite 294)

Das Fazit:
Ich habe das Buch nun beendet. Leider hatte es nur 350 Seiten.
Und ich kann euch versprechen als ich Band eins beendet habe, hätte ich nicht gedacht, dass Gaias Geschichte all diese Wendungen erfährt und nun so endet.
Ich bin hin und weg was diese Buchreihe angeht. Auch Band drei konnte wieder mit den ersten beiden Teilen Schritt halten und hat mich manchmal entsetzt, manchmal zum Lachen gebracht, aber überwiegend einfach begeistert.
Gaia ist eine sehr, sehr menschliche Protagonistin, die ich sehr mag. Auch ihr Werdegang durch die Kapitel hindurch konnte ich als Leserin super nachvollziehen, ich kam mir kein einziges Mal „Außen vor“ vor. Ich war durchweg in Gaias Gedankenwelt involviert und war an manchen Stellen gar nicht mehr richtig über ihre Impulshandlungen verwundert. So gut konnte ich mich in sie hineinversetzen.
Auch Leon ist ein toller Charakter. An manchen Stellen hab ich mir gewünscht, dass die Geschichte auch mal aus seiner Perspektive geschrieben wird, aber dieser Wunsch blieb unerfüllt, was man der Autorin keinesfalls vorwerfen darf.
Das Ende dieser Trilogie ist für mich einfach nur gelungen. Ich finde Caragh O’Brien hat damit ein tolles Werk geschaffen, das man gelesen haben muss.

Die Wertung:
Diese Rezension fällt etwas kürzer aus, weil ich sonst verleitet werden würde zu sehr in Detail zu gehen und damit die zukünftigen Leser dieser Bücher zu spoilern.
Abschließend möchte ich allerdings sagen, dass hatte ich noch nie! Auch dieser Teil bekommt 5 von 5 Punkten von mir und damit hat die Reihe dann eine Gesamtwertung mit 5 von 5 Punkten von mir erhalten. Ich kann euch die Bücher sehr empfehlen, wenn ihr nach eine Protagonistin mit einer tollen Entwicklung in der Geschichte sucht und einer Geschichte, die es schafft euch zu überraschen. Für mich ganz klar eines meines Jahrehighlights!

(31.12.2016)

Mittwoch, 11. Januar 2017

[Gewinnspiel] Neujahrsgewinnspiel 2017 - Gewinnerbekanntgabe

Hi Leute,

ich habe mich sehr gefreut, dass einige an meinem Gewinnspiel teilgenommen haben :)

Beide Bücher haben einen Gewinner gefunden und das sind für:

"Die Holunderschwestern" von Teresa Simon geht an Anna Eiffert

"Als meine Schwestern das Blaue vom Himmel holten" von Susanna Mewe geht an Stephanie Scholz

 Glückwunsch euch beiden!

Die Benachrichtigungsmails sind raus, also meldet euch, damit ich die Päckchen so bald wie möglich raus schicken kann :)

An alle die nicht gewonnen haben, das nächste Gewinnspiel kommt schon im Februar :D
Euch allen eine schöne Restwoche!

Eure 

Lena
 

[Rezension] Das Land der verlorenen Träume - Caragh O'Brien



Das Land der verlorenen Träume – Caragh O‘Brien
(Hardcover)



Verlag: Heyne

Der Inhalt:
Die junge Gaia hat alles verloren: ihr Zuhause, ihre Eltern, ihre große Liebe. Nun streift sie auf der Suche  nach einer neuen Heimat durch ihre zerstörte Welt. Eine Welt, die noch viele weitere Gefahren birgt…
(Klappentext)


Lieblingszitat:
„»Aber das tue ich«, beharrte Leon. »Ihr seid es, die nicht Wort hält. Ich verlange Maya Stone in der Hütte des Siegers, für einen Monat. Schickt mit, wen ihr wollt, um für sie zu sorgen – aber ich fordere sie als meinen Preis. Das ist mein Recht. Soweit ich das beurteilen kann, ist es mein einziges Recht, das ich habe. Das einzige Recht, das irgendein Mann hier hat.«“
(Das Land der verlorenen Träume von Caragh O’Brien, Seite 215)


Das Fazit:
Teil zwei der Birthmarked Trilogie umfasst 462 Seiten und konnte mich genauso begeistern wie „Die Stadt der verschwundenen Kinder“.
Am besten hat mir wieder Gaia gefallen. Sie ist eine unglaublich realistische – so greifbare Protagonistin, die ich sehr gerne begleite. Mit ihren 16 Jahren ist sie schon sehr erwachsen (wer band eins kennt, dem sind die Gründe bekannt…).
Faszinierend in diesem Buch ist auch der innere Kampf um den Erhalt ihrer Persönlichkeit, den Gaia führen muss. Sie muss einiges lernen und zwar mal wieder auf die harte Tour. Aber anders hatte ich es von ihr auch nicht erwartet.
Auch in diesem Buch gibt es wieder einen Code zu knacken. Ich fände es toll, wenn es auch in Teil drei so etwas geben würde.
Natürlich erfährt man dadurch auch wieder einiges aus Gaias Vergangenheit bzw. Familiengeschichte. Mich würde auchinteressieren was aus ihren Brüdern noch so wird, wobei bisher ja erst einer auf der „Bildfläche“ erschienen ist. Ich hoffe da kommt noch was.
Ansonsten bleibt die Geschichte spannend. Auch wenn sie diesmal mit nicht ganz so vielen offenen Fragen endet freue ich mich schon bald den dritten Teil „Der Weg der gefallenen Sterne“ lesen zu können.


Die Wertung:
Ein tolles Buch, das das Niveau aus Band eins locker hält. Deswegen auch dieselbe Wertung 5 von 5 Punkten!

(22.12.2016)