Sonntag, 30. April 2017

[Rezension] Elias & Laia Bd. 2 - Sabaa Tahir



Elias und Laia: Eine Fackel im Dunkel der Nacht
von Sabaa Tahir
(Hardcover, Rezensionsexemplar)

Verlag: one


Der Inhalt:
Das Schicksal hat Elias und Laia zusammengeführt und sie im Widerstand gegen das Imperium vereint. Gemeinsam fliehen sie aus Schwarzkliff, um im Gefängnis von kauf Laias inhaftierten Bruder aus seiner Zelle zu befreien. Mit seinem Wissen könnte er von großem Wert sein für die Rebellen. Doch werden Elias und Laia es schaffen, sich unbemerkt bis ans andere Ende des Landes durchzuschlagen? Immerhin ist ihnen Helena dicht auf den Fersen. Und als rechte Hand des Imperators hat sie einen klaren Auftrag: Die beiden Verräter zu finden – und zu töten…
(Klappentext)


Lieblingszitat:
„Du bist eine Fackel im Dunkel der Nacht – wenn du den Mut hast zu brennen.“
(„Elias und Laia: Eine Fackel im Dunkel der Nacht“ von Sabaa Tahir, Seite 305 )


Das Fazit:
 Band zwei der Reihe um Elias und Laia hat mich leider nicht von Anfang an in seinen Bann ziehen können. Die ersten 100 Seiten las ich über zwei Wochen hinweg, sodass ich es erstmal zur Seite gelegt habe.
Natürlich knüpfte die Handlung genau dort an, wo der erste Teil aufhörte, aber es packte mich einfach nicht. Also lag das Buch – ungelesen – zwei weitere Monate in meinem Bücherregal. Vor einer Woche nahm ich es also wieder an mich und gab ihm die zweite Chance.
Und diese hat es wirklich verdient. Auf einmal war ich wieder total drin. Ich habe den (kapitelweise) wechselnden Perspektivwechsel genossen und in total begeistert, das Helena Aquilla auch ihren Beitrag zu dieser spannenden Geschichte leisten darf. Ihre Sicht auf die Dinge, ihre Erlebnisse, das alles war für mich definitiv ein Highlight des Buches.
Natürlich erfährt man auch alles andere wichtige aus Elias und Laias Sicht (jeder erzählt in etwa ein Drittel der Geschichte), wer einen der beiden Charaktere also am liebsten mochte, kommt auf keinen Fall zu kurz. =)
Wieder hat es Frau Tahir geschafft ein tolles Tempo in dem Buch anzuschlagen, sodass man es kaum erwarten konnte endlich Kauf am Horizont zu erblicken und Darin zu befreien. Uns ist allen klar, dass auf so einer Reise viele Gefahren lauern, die Schwierigkeiten mit sich bringen, aber das ist es ja, was ein Buch erst richtig spannend und lesenswert macht.
Ich muss die Autorin auch für ihre fiesen und bösen Charaktere loben. Diese sind sehr eindrucksvoll beschrieben, sodass ich mir 100%ig sicher bin, diesen Genossen möchte ich weder im Hellen und erst recht nicht im Dunkeln begegnen. Ganz besonders der Vorsteher von kauf ist mir da aufgefallen…


Die Wertung:
Ich bin froh, dass Band 2 nicht wieder so einen miesen, genialen Cliffhanger hat, so konnte ich das Buch beiseite legen und die Kohlen auf denen ich nun Sitze und auf Teill 3 warte sind nicht allzu heiß. Alles in allem ein gelungener zweiter Band, der auf jeden Fall mit Teil eins mithalten kann. Wegen der Startschwierigkeiten kann ich aber nur 4 von 5 Punkten geben.Ich bin gespannt auf das was da noch kommt.

(26.04.2017)

Mittwoch, 26. April 2017

[Rezension] Frühstück mit Elefanten - Gesa Neitzel



Frühstück mit Elefanten: Als Rangerin in Afrika
Von Gesa Neitzel
(Paperback)



Verlag: Ullstein


Der Inhalt:
Noch während Gesa darüber grübelt, landet sie kopfüber in ihrem anfrikanischen Abenteuer. Sie lernt alles über Elefanten und Gelbschnabeltokos, lernt Spurenlesen und Sternenkunde und muss sich nicht nur einigen Prüfungen, sondern auch ihren Ängsten stellen. Sie erzählt von atemberaubenden Begegnungen mit Löwen, vom Barfußlaufen durch die Savanne, von langen Nächten unterm Sternenhimmel – und von einem Leben, das endlich richtig beginnt.
(Klappentext)


Lieblingszitat:
„Jeder Abschied ist ein kleines bisschen wie sterben.“
(„Frühstück mit Elefanten: Als Rangerin in Afrika“ von Gesa Neitzel, Seite 97)


Das Fazit:
Ich habe mal wieder zu einem Buch gegriffen, bei dem ich nach dem Lesen des Klappentextes genau wusste: „Danach hast du wieder Fernweh…“. Und ich habe recht behalten.
Frühstück mit Elefanten wird von Gesa Neitzel erzählt, die es einfach nicht mehr in unseren anonymen entschwebten Welt aushält. Sie will wieder zurück und zwar dorthin wo man der Natur so nah ist wie fast nirgends sonst. Sie entschließt sich die Ranger Ausbildung in Afrika zu machen und lässt dafür alles in Deutschland zurück.
Und jetzt kommt das, was die Geschichte so authentisch macht: Nein es ist nicht alles super da draußen. Natürlich hat die Autorin unglaubliche Erfahrungen machen können, konnte sich persönlich weiter entwickeln, hat ihre Passion gefunden und gelernt im heute zu leben, aber bei solch einer Reise, die ein Jahr gedauert hat, gibt es auch die nicht so tollen Erlebnisse.
Ständige Abschiede, sehr gefährliche Tierbegegnungen, Selbstzweifel und auch Zukunftsängste werden von der Autorin detailliert beschrieben.
Mich hat diese Geschichte einfach gesprochen umgehauen und Lust auf mehr gemacht.
Den afrikanischen Kontinent kennen zu lernen, seine Geheimnisse zu entdecken und wenn auch nur Bruchteil neues zu lernen.


Die Wertung:
Genauso wie die Autorin auf dem Cover lächelt, so habe ich mich auch beim lesen gefühlt. Sehr glücklich und neugierig was als nächstes passiert. Und mal wieder gibt es 5 von 5 Punkten von mir.

(21.04.2017)

Sonntag, 23. April 2017

[Rezension] Der Seidenspinner - Robert Galbraith



Der Seidenspinner
von Robert Galbraith
(Taschenbuch)



Verlag: Blanvalet


Der Inhalt:
Als der Romanautor Owen Quine spurlos verschwindet, bittet seine Frau den privaten Ermittler Cormoran Strike um Hilfe. Es ist nicht das erste Mal, dass Quine für einige Tage abgetaucht ist, und sie möchte, dass Strike ihn findet und nach Hause zurückbringt. Doch schon zu Beginn seiner Ermittlungen wird Strike klar, dass mehr hinter Quines Verschwinden steckt, als seine Frau ahnt. Der Schriftsteller hat soeben ein Manuskript vollendet, das scharfzüngige Porträts beinahe jeder Person aus seinem Bekanntenkreis enthält. Sollte das Buch veröffentlicht werden, würde es Leben zerstören – zahlreiche Menschen hätten also allen Grund, Quine zum Schweigen zu bringen. Als Quine tatsächlich tot aufgefunden wird, brutal ermordet unter bizarren Umständen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um das wahre Motiv des skrupellosen Mörders aufzudecken – eines Mörders, wie Strike ihm noch nie zuvor begegnet ist…
(Klappentext)


Lieblingszitat:
„Es ist nicht der andere, den wir lieben. Wir lieben die Vorstellung, die wir uns von ihm machen.“
(„Der Seidenspinner“ von Robert Galbraith, Seite 431)


Das Fazit:
Endlich hab ich mich dem zweiten Fall von Cormoran Strike und seiner bezaubernden Assistentin Robin (deren Nachnamen ich vergessen habe) gewidmet.
Diesmal war der Fall, den sie zu bearbeiten hatten viel verworrener als der vorhergehende. Ich bin trotz versuchtem mit ermitteln nicht auf die Lösung gekommen. (Vielleicht sollte ich zur Übung noch mehr Krimis lesen…) Die Lösung allerdings ist genial. Nicht zu weit hergeholt, aber es liegt doch außerhalb unseres alltäglichen Denkens.
In diesem Buch gab es wieder einiges über Cormorans familiäre Situation zu erfahren und wir durften seinen Bruder Al kennen lernen und jemanden aus seiner Zeit beim Militär.
Auch Robins und Mathhews Geschichte geht weiter. Ich bin jetzt schon gespannt was mich im dritten Teil erwartet, wenn Matthew und Cormoran vielleicht nochmal aufeinander treffen. Ich bin ja ein Fan von peinlichen Situationen, wenn ich nicht drin stecke versteht sich.
Ich finde die Figuren immer noch so toll wie in Band eins und auch der Fall war sehr spannend geschrieben. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Und jetzt kommt das einzige ABER in dieser Rezension. Irgendwie bin ich ständig mit den Namen der im Fall beteiligten durcheinander gekommen. Ganz besonders dieser Männer aus dem Verlagswese, Lektor, Besitzer und Autor. Die habe ich ständig verwechselt. Das war etwas nervig. Natürlich kann der Autor nichts dafür, aber ich muss es trotzdem anmerken.


Die Wertung:
Diesmal gibt es 4 von 5 Punkten von mir. Eine gelungene Fortsetzung, die Lust auf Band drei macht. Ich denke jeder der spannende Mordfälle mag und dabei den Humor nicht links liegen lassen möchte, der sollte die Krimis mit Cormoran Strike lesen.

(21.04.2017)