Sonntag, 23. April 2017

[Rezension] Der Seidenspinner - Robert Galbraith



Der Seidenspinner
von Robert Galbraith
(Taschenbuch)



Verlag: Blanvalet


Der Inhalt:
Als der Romanautor Owen Quine spurlos verschwindet, bittet seine Frau den privaten Ermittler Cormoran Strike um Hilfe. Es ist nicht das erste Mal, dass Quine für einige Tage abgetaucht ist, und sie möchte, dass Strike ihn findet und nach Hause zurückbringt. Doch schon zu Beginn seiner Ermittlungen wird Strike klar, dass mehr hinter Quines Verschwinden steckt, als seine Frau ahnt. Der Schriftsteller hat soeben ein Manuskript vollendet, das scharfzüngige Porträts beinahe jeder Person aus seinem Bekanntenkreis enthält. Sollte das Buch veröffentlicht werden, würde es Leben zerstören – zahlreiche Menschen hätten also allen Grund, Quine zum Schweigen zu bringen. Als Quine tatsächlich tot aufgefunden wird, brutal ermordet unter bizarren Umständen, beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit, um das wahre Motiv des skrupellosen Mörders aufzudecken – eines Mörders, wie Strike ihm noch nie zuvor begegnet ist…
(Klappentext)


Lieblingszitat:
„Es ist nicht der andere, den wir lieben. Wir lieben die Vorstellung, die wir uns von ihm machen.“
(„Der Seidenspinner“ von Robert Galbraith, Seite 431)


Das Fazit:
Endlich hab ich mich dem zweiten Fall von Cormoran Strike und seiner bezaubernden Assistentin Robin (deren Nachnamen ich vergessen habe) gewidmet.
Diesmal war der Fall, den sie zu bearbeiten hatten viel verworrener als der vorhergehende. Ich bin trotz versuchtem mit ermitteln nicht auf die Lösung gekommen. (Vielleicht sollte ich zur Übung noch mehr Krimis lesen…) Die Lösung allerdings ist genial. Nicht zu weit hergeholt, aber es liegt doch außerhalb unseres alltäglichen Denkens.
In diesem Buch gab es wieder einiges über Cormorans familiäre Situation zu erfahren und wir durften seinen Bruder Al kennen lernen und jemanden aus seiner Zeit beim Militär.
Auch Robins und Mathhews Geschichte geht weiter. Ich bin jetzt schon gespannt was mich im dritten Teil erwartet, wenn Matthew und Cormoran vielleicht nochmal aufeinander treffen. Ich bin ja ein Fan von peinlichen Situationen, wenn ich nicht drin stecke versteht sich.
Ich finde die Figuren immer noch so toll wie in Band eins und auch der Fall war sehr spannend geschrieben. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.
Und jetzt kommt das einzige ABER in dieser Rezension. Irgendwie bin ich ständig mit den Namen der im Fall beteiligten durcheinander gekommen. Ganz besonders dieser Männer aus dem Verlagswese, Lektor, Besitzer und Autor. Die habe ich ständig verwechselt. Das war etwas nervig. Natürlich kann der Autor nichts dafür, aber ich muss es trotzdem anmerken.


Die Wertung:
Diesmal gibt es 4 von 5 Punkten von mir. Eine gelungene Fortsetzung, die Lust auf Band drei macht. Ich denke jeder der spannende Mordfälle mag und dabei den Humor nicht links liegen lassen möchte, der sollte die Krimis mit Cormoran Strike lesen.

(21.04.2017)

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