Mittwoch, 24. Mai 2017

[Rezension] Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind - J.K. Rowling



Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden sind (Das Originaldrehbuch) – J.K. Rowling
(gebundene Ausgabe)



Verlag: Carlsen

Der Inhalt:
Der Naturforscher und Magizoologe Newt Scamander kehrt soeben von einer  Reise zurück, die ihn auf der Suche nach seltenen und ungewöhnlichen magischen Geschöpfen einmal um die ganze Welt geführt hat. Eigentlich will er gar nicht lange in New York bleiben, doch als sein Koffer vertauscht wird und einige seiner Tierwesen daraus in die Stadt entkommen, droht allen Beteiligten Ärger und große Gefahr…
(Klappentext)


Lieblingszitat:
„Der Niffler schwebt an einem Laternenpfahl vorbei, streckt die Pfote aus, wirbelt um die Stange herum und fliegt weiter, weg von der Flugbahn, auf die ihn Newt geschickt hat, und direkt auf das prächtige Schaufenster zu. Newt lässt einen Zauber los, verwandelt das Fenster in ein klebriges Gelee, in dem der Niffler schließlich stecken bleibt.
NEWT (zum Niffler)    So. Zufrieden?“
(Phantastische Tierwesen und wo sie zu finden (Das Originaldrehbuch) sind von J.K. Rowling, Seite 133 f.)


Das Fazit:
Ich sage ja immer gerne Sachen vorweg. So auch hier. Ich habe den Film leider noch nicht ansehen können, ich denke das ändert sich auch erst wenn dieser auf DVD erscheint. Also bekommt ihr hier meine Meinung, die noch nicht von einem Film ‚verklärt‘ wurde.
Aus einem Drehbuch kann man natürlich als Otto-Normal-Leser nicht so viel raus holen wie aus einem Buch. Durch die verschiedenen Regieanweisungen (diese werden im hinteren Teil des Buches erläutert) muss man sich immer eine Leinwand mit der gelesenen Szene vorstellen, dann wirkt auch diese Geschichte aus der Feder von Rowling ganz wunderbar. Viele Szenen erinnern mich an die Harry Potter Filme und manchmal auch an die Bücher. Was ich recht angenehm fand.
Bemerkenswert war auch das Tempo mit dem die Geschichte voranschreitet. Nach 124 Szenen ist das Vergnügen auch schon wieder beendet.
Von den Charakteren konnte ich mich sehr mit Jacob den No-Maj anfreunden. Er ist so liebenswert verdusselt und selbstlos. Natürlich ist auch Newt interessant, ganz besonders, weil er in seinem ganzen Verhalten ein solcher Sonderling ist. Da fragt man sich, ob er schon immer so war, oder ob da was vorgefallen ist…
Die beiden weiblichen Personen Tina und Queenie, komplettieren das Quartett, aber meiner Meinung sind sie auf den ersten Blick beliebier, aber auf den zweiten steckt dann doch mehr hinter der Wahl dieser weiblichen Charaktere als gedacht.


Die Wertung:
Meiner Meinung nach eine nette Ergänzung, für eine neue Geschichte aus der magischen Welt von Harry Potter. Eine normale Geschichte von J.K. Rowling hätte mich warscheinlich glücklicher gemacht, aber das Drehbuch macht Lust den Film zu schauen. Ich denke ich gebe dem Drehbuch 4 von 5 Punkten.

(31.01.2017)

Sonntag, 21. Mai 2017

[Rezension] Trust Again - Mona Kasten



Trust Again
von Mona Kasten
(Broschiert)



Verlag: LYX

Der Inhalt:
In dem Moment, in dem sie Spencer Cosgrove zum ersten Mal gegenübersteht, weiß Dawn, dass sie ein Problem hat. Ein großes Problem. Spencer ist sexy, charmant und lustig, genau ihr Typ – und er beginnt augenblicklich mit ihr zu flirten. Doch Dawn hat sich geschworen, die Finger von Männern zu lassen. Zu tief sitzt der Schmerz, den sie empfindet, weil sie der falschen Person vertraut hat, zu groß ist die Wunde, die sein Verrat hinterlassen hat. Aber Spencer gibt nicht auf. Und als Dawn herausfindet, dass auch er ein herzzerreißendes Geheimnis verbirgt, wird ihr klar, dass sie keine Chance hat gegen die Art und Weise, wie er ihre Welt auf den Kopf stellt…
(Klappentext)


Lieblingszitat:
„»Heute Abend bin ich wieder da, also keine Kerle abschleppen, Dawn.« Sie schlüpft in die Ärmel ihrer Lederjacke. Danach befreit sie ihr Haar aus dem Kragen.
»Pass, bloß auf mit deiner Ironie. Nachher kommst du wieder und hier findet die größte Orgie des Campus statt«, sagte ich trocken und suchte meine Sachen zusammen.
(„Trust Again“ von Mona Kasten, Seite 36)


Das Fazit:
In Teil zwei der Again Reihe von Mona Kasten ist Dawn Edwards in der Rolle der Protagonistin zu finden. Ziemlich schnell ist klar, Dawn hat ein Vertrauensproblem (wenn man mal über den Titel hinwegsieht… ;D ), dessen Ursprung wir im Verlaufe der Geschichte immer weiter auf den Grund gehen.
Die männliche Hauptrolle wird – wie im Klappentext zu lesen – von Spencer gemimt. Er ist ein lustiger Kerl, der schwer in Dawn verliebt ist.
Also man sieht das Grundgerüst von Trust Again, ist dem von Begin Again ähnlich., aber durch die Neubesetzung der Hauptfiguren ganz anders. Diesmal gibt es andere Krisen zu bewältigen und andere Geheimnisse aufzudecken, auf die ich ganz gespannt war und als die Karten auf dem Tisch lagen, war ich ehrlich überrascht. Nur bei Spencers Geheimnis hatte ich wenigstens in die richtige Richtung getippt (ich klopfe mir mal leicht auf die Schulter ^^).
Natürlich gibt es auch einige prickelnde Situationen zwischen Dawn und Spencer, die der Autorin wieder sehr gut gelungen sind.
Generell gefällt mir der Erzählstil von Mona Kasten sehr gut. Es fällt einem unglaublich leicht in die Rolle der Protagonistin zu schlüpfen und die Geschichte so noch intensiver zu erleben.
Und an alle, die totaler Ally & Kaden Fan sind, ja die beiden spielen auch in Trust Again eine ausreichend große Rolle, auch ihre Geschichte geht weiter.
Einen Charakter möchte ich noch erwähnen und zwar Sawyer. Aus der eiskalten Bitch, ist doch noch etwas Menschliches geworden. Ich finde das ist der Autorin auch sehr gut gelungen, ein weiterer Grund Trust Again zu lesen.


Die Wertung:
Bei so viel Lob, bei so vielen tollen Charakteren kann ich nur 5 von 5 Punkten geben. Eine Geschichte die mich von Beginn an gefesselt hat. Ich freue mich schon auf Teil 3, der im Juni 2017 erscheint.

(08.02.2017)

Mittwoch, 17. Mai 2017

[Rezension] In der Liebe ist die Hölle los - Benne Schröder



In der Liebe ist die Hölle los
von Benne Schröder
(Taschenbuch, Rezensionsexemplar)


Verlag: LYX


Der Inhalt:
Catalea Morgenstern will eigentlich nur eins: so wenig wie möglich mit ihrer Familie zu tun haben. Denn ihr Vater ist der Teufel und die Hölle seine Firma. Als dann aber ihr Freund wegen ihrer ständigen Geheimniskrämerei Schluss macht, muss Catalea einsehen, dass sie sich ihrer Bestimmung vielleicht doch nicht entziehen kann. Widerwillig steigt sie in das Familienunternehmen ein, doch schon ihr erster Auftrag geht gewaltig schief – und sofort ist die halbe Hölle hinter ihr her. Mithilfe des teuflisch gutaussehenden Totenanwalts Timur gelingt ihr die Flucht, und plötzlich ist nicht nur Cataleas Leben, sondern auch ihr Herz in Gefahr …
(Klappentext)


Lieblingszitat:
„Er verzog das Gesicht und schnalzte mit der Zunge. »Catalea, mein Kind, hast du deine Memos nicht gelesen? Wir verwenden den Begriff Hölle nicht mehr. Allerhöchstens ist die ganze Firma hinter dir her. Mit der Hölle ist es das gleiche wie bei dieser Eskimosache… oder Negerkuss.«“
(„In der Liebe ist die Hölle los“ von Benne Schröder, Seite 185f.)


Das Fazit:
Die Grundidee dieses Buches ist einfach genial. Die Vorstellung, dass die Hölle eine Firma ist, die am Laufen gehalten werden muss. Also es stimmt nicht nur die Idee, sondern auch die Ausführung ist dem Autor gelungen.
Er hat es geschafft aus stereotypischen Vorstellungen ein sehr real wirkendes Bild der Hölle als Unternehmen zu „zeichnen“.
Aber auch die Mitarbeiter, die Dunklen, sind mit ihren Eigenschaften und besonderen Fähigkeiten bestens ausgestattet. Das hast dem Buch das gewisse etwas gegeben.
Nun zu den Hauptfiguren dieser Geschichte. Da gäbe es Catalea Morgenstern, die Tochter des Teufels. Zwar unehelich, aber trotzdem – auch wenn es ihr nicht passt – arbeitet sie in der Firma. Ihr ist daran alles zuwider, was sie nicht nur besonders macht, sondern mir auch sehr sympathisch. Sie ist super sarkastisch, kann sich kaum einen beißenden Kommentar verkneifen und mag lieber Turnschuhe als Pumps. Auf ihrer Odyssee begleitet sie Timur, der unglaublich heiß ist und anscheinend nur aus Überheblichkeit besteht. Er ist der typische Kerl, den man zurzeit in vielen Büchern trifft. Nicht besonders in seiner Besonderheit.
Aber ohne Wenn und Aber konnte mich der Teufel begeistern. Seine Auftritte waren wohl dosiert eingefügt, aber dafür immer genial. Ich würde soo gern mehr über ihn schreiben, aber dann würde ich etwas zu viel vorweg nehmen, auf das ihr euch freuen solltet.
Zurück zur Handlung, welche in der ersten Hälfte des Buches etwas dahinplätscherte, aber dann richtig Fahrt aufnahm. Ihr könnt euch also auf eine sehr spannende Jagd nach der Wahrheit freuen.
Jetzt aber noch die letzten Sätze zu etwas lustigem, aber sinnlosem in diesem Buch. Manche Kapitel begannen mit Ausschnitten aus dem „Ratgeber für die Toten“. Die sind ultra witzig, aber die tiefere Bedeutung ist an mir vorbeigegangen.


Die Wertung:
Für ein Buch, das mich mitreißt, fesselt und zum Lachen bringt, gibt es von mir 4 von 5 Punkten.
Und falls ihr Lust habt, könnt ihr euch ja mal den Autorensteckbrief auf der Seite von Bastei Lübbe / LYX zu Gemüte führen - sehr witzig -> hier.

(16.05.2017)